Für eine freie Sicht auf Kunst: Die Documenta braucht niemand

https://www.nzz.ch/ld.1306747
Für eine freie Sicht auf Kunst: Die Documenta braucht niemand

Donnerstag, 3. August 2017

3.15 Seit einer Stunde bin ich wach. Die erste Nacht in der neuen Wohnung fällt damit sehr kurz aus, da ich wahrscheinlich nicht wieder einschlafe.

Gestern Abend haben wir uns entschlossen zwei DVBT2 Receiver + Antennen + 64GB USB Speichermedien zu kaufen. Das beschert uns nur einmalige Kosten und Unabhängigkeit von Providern.

Telefon und Internet sollte von der Telekom kommen, beim Bestellprozess stellte sich heraus, daß es ohne TV dann doch keine FritzBox dazu gibt und nur 16 Mbit/Sek., nicht einmal gegen Aufpreis. Nun ist es dann doch 1&1 geworden mit 50 Mbit/Sek., ISDN Komfort Paket, HomeServer Speed+, HSPA + Antenne und kostenloser Lieferung heute.

Aktueller Stand:

02.08.201722:56Sendung wird im Versandzentrum bearbeitet

02.08.201721:08Abholung der Sendung durch Versanddienstleister angefordert

Voraussichtliche Zustellzeit für Ihre Lieferadresse: am 03.08.2017 zwischen 12:00 – 15:00 Uhr

Also haben wir voraussichtlich heute Nachmittag oder am Abend wieder Internet und WLAN für die Smartphones, Macbook, Notebook und Kindles.

Juhu. Der gestern begonnene positive Trend setzt sich fort. Mit Amazon Gutscheinen bestelle ich heute noch die DVBT2 Hardware, die morgen ankommen soll.

Heute werden noch 40 Kartons und die Reste transportiert. Ich muss noch das Plakat von #sinafete abnehmen und hier über dem Sekretär wieder aufhängen.

Umzugsbilder

Mittwoch, 2. August 2017

5.30 Schön so spät!? Nach ca. 10 Sekunden sechs Stunden Schlaf Wache ich ich seit meinem Krankenhaus Aufenthalt auf, egal wann ich einschlafe. Stimmt wohl doch, dass alte Leute weniger schlafen. Ob ich auch weniger Schlaf brauche, ist noch nicht so sicher. Während ich einer voll sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachging, habe ich eher weniger als sechs Stunden pro Nacht geschlafen, war aber um einiges leistungsfähiger und frischer, physisch und psychisch.

Heute soll nun der Tag sein, an dem wir zum ersten Mal in der neuen Wohnung schlafen. Falls sich die Woche nicht so fortsetzt, wie sie begann (Montag war Cindy nicht zum Vierteljahresgespräch für die Pflegeversicherung gekommen; Dienstag das Unitymedia Debakel), werden Betten, Sofa, Schubladenschrank, Sekretär und die Fernseher transportiert. So wirklich wundern würde ich mich nicht, wenn die beauftragte und schon schwer zu findenden Firma heute nicht zu den anstehenden Arbeiten erscheint, zumal sich bisher keiner zu den per Email nachgefragten zusätzlich zu transportietenden Gegenständen geäußert hat. In meiner heutigen Meditation will ich positiv an das Gelingen denken. Die Woche muss nicht so weiter gehen, wie sie begann. Die menschliche Definition von Zeit ist nur eine Definition, die auch anders ausfallen könnte und wäre der gestrige Tag das Ende von etwas. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn es einem gelingt zu sagen und zu fühlen: Heute beginnt ein neuer Tag, gestern ist vorbei, morgen noch entfernt. Alles hat seine Zeit, sagt uns schon die Bibel. Ob man daran glaubt oder nicht, die Bibel bietet erstaunliche Texte. Ich bete auch Schriftsteller nicht an, bloß weil ich ihre Texte gut finde, nicht einmal Franz Kafka oder Doris Lessing.

DER PREDIGER SALOMO (KOHELET) Alles hat seine Zeit 31 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: 2 geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 3 töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 4 weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 5 Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 6 suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 7 zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 8 lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. 9 Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. 10 Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. 11 Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. 12 Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben. 13 Denn ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes. 14 Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll. 15 Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

Gerade dieser Vers 15 hört sich sehr modern an. Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, die Zeit läuft nur scheinbar kontinuierlich ab.

Das scheinbare Fließen der Zeit wird daher von vielen Physikern und Philosophen als ein subjektives Phänomen oder gar als Illusion angesehen. Man nimmt an, dass es sehr eng mit dem Phänomen des Bewusstseins verknüpft ist, das ebenso wie dieses sich einer physikalischen Beschreibung oder gar Erklärung entzieht und zu den großen Rätseln der Naturwissenschaft und Philosophie zählt. Damit wäre unsere Erfahrung von Zeit vergleichbar mit den Qualia in der Philosophie des Bewusstseins und hätte folglich mit der Realität primär ebenso wenig zu tun wie der phänomenale Bewusstseinsinhalt bei der Wahrnehmung der Farbe Blau mit der zugehörigen Wellenlänge des Lichts. Hinfällig wäre damit unsere intuitive Vorstellung, es gäbe eine von der eigenen Person unabhängige Instanz nach Art einer kosmischen Uhr, die bestimmt, welchen Zeitpunkt wir alle im Moment gemeinsam erleben, und die damit die Gegenwart zu einem objektiven uns alle verbindenden Jetzt macht.

Wikipedia Auszug aus dem Artikel „Zeit“

Der Umzug hat begonnen. Heute ist ein guter Tag.

Unitymedia

Heute sollte ein von Unitymedia beauftragter Techniker den Anschluss in der neuen Wohnung frei schalten. Dabei stellte sich heraus, daß kein Kabelanschluss vorhanden ist und damit auch kein Internetanschluss möglich.

Ich habe darauf hin fristlos gekündigt und meiner Enttäuschung über die unprofessionelle Handlungsweise, über den Verlust des Festnetz Anschluss und über die damit verbundene Geschwindigkeitseinbuße von 400 zu 25 Mbit/Sek., die die Konkurrenz anbietet.

Nach bisherigen Recherchen kommt nur die Telekom, 1 und 1, O2 oder Vodafone in Frage, wobei nur Vodafone gegen geringen Aufpreis technisch ansprechende Hardware anbietet. Ein im Internet abschließbarer Vertrag bietet jedoch bezüglich der sogenannten letzten Meile keine verbindliche Zusicherung, dass die damit vereinbarten Leistung überhaupt erbracht werden kann. Ich werde also bald den Vodafone Laden aufsuchen, um dort bessere Informationen zu bekommen.

Helga will dann evtl., falls überhaupt möglich einen eigenen Vertrag abschließen. Ich kann mir nur nicht wirklich vorstellen, dass zwei Verträge über eine Leitung möglich oder sinnvoll sind, da wir uns dann wahrscheinlich trotzdem die 25 Mbit/Sek. teilen müssen.

Meine Anfrage bei bei Vodafone ergab für die neue Wohnung eine Geschwindigkeit von 16 Mbit/Sek.

Daraufhin habe ich 1und1 einer genaueren Prüfung unterzogen. Dort gibt es doch die bessere Hardware (FritzBox) und 50 MBit/Sek. Und noch einige Besonderheiten, wie Overnight Zustellung, viel Komfort und Zusatz Geräte.

Einzug in die barrierefreie Wohnung

Vorbereitungen für den Unitymedia Techniker  Platzierun der Connect Box

 

 

Dienstag, 1. August 2017

04.05 Alt zu sein ist so absurd wie der frühe Vogel dem auf einmal aufgeht, da ist gar kein Wurm.

Heute ist der offizielle erste Tag in der neuen Wohnung. Helga will heute die Anforderungen der Staatsmacht erfüllen und wird uns im Bürgerbüro ummelden, während ich lt. SMS von gestern Abend, den Unitymedia Techniker nicht zwischen 8 und 12 Uhr sondern zwischen 8 und 13.30 Uhr erwarten darf.

Gestern Mittag habe ich alles, was mit Internet und WLAN zu tun hat abgebaut, damit es heute wieder angeschlossen wird.

Trotzdem haben wird den Abend nicht ohne Internet verbracht, sondern per Smartphone die Folgen vier und fünf der Arte Serie „The Spiral“ genossen.

https://www.fernsehserien.de/the-spiral

2017-08-01-04-52-19

Mix Powerwolf Hellfest 2017

Montag, 31. Juli 2017

3.50 Spinnt die Schlaf App „Sleep as Android“ nun komplett, oder hatte ich in der letzten Nacht tatsächlich 400 Minuten Tiefschlaf am Stück ohne messbare Atemfrequenz?

Möglicherweise setze ich die falschen Prioritäten, aber heute kommt endlich nach Aufforderung eine Diakonieschwester zur vierteljährlichen Prüfung für die Pflegekasse, ob ich ausreichend versorgt bin. Morgen muss ich in der neuen Wohnung zwischen 8 und 12 Uhr auf den Unitymedia Techniker warten. Am Mittwoch findet dann der eigentliche Umzug statt und erst dann werden wir unsere erste gemeinsame Nacht im Süden verbringen.

Sobald mir dann meine Physiotherapeutin Verena am Freitag die neuen Termine mitgeteilt hat, werde ich anfangen neue Termine zu machen. Folgende Termine stehen aus:

Die Nachholtermine zur halbjährlichen Untersuchung wegen meines Katarakt bei Augenärztin Dr. Anne Mollowitz-Maas in der Praxis Die Augenärztinnen im Dell Viertel in Duisburg, zur halbjährlichen Untersuchung der Beine bei Gefäßchirurgin Dr. Allessandra Milandri in der Praxis MVZ Bethanien in Moers, zur halbjährlichen Untersuchung meiner neurologischen Probleme bei Neurologin Dr. Petra Rudolph in der Praxis Berkenfeld.

Neue Termine zur Behandlung einer losen Krone bei Zahnarzt Dr. Gregor Sentis in der Praxis Dr. Z in Moers, zur Überprüfung meiner OSAS Therapie im Schlaflabor im Krankenhaus Bethanien bzw. vorher noch zu ermittelnder Lungenfacharzt wg. der Einweisung, zur angemessenen Therapie meiner immer weiter zunehmenden Armschmerzen eruieren der Zuständigkeit (Palliativstation, Hausarzt, Krankenhaus).

Vielleicht gibt es schon heute eine Antwort von der Palliativstation auf meine Emailanfrage. Noch besser: Ich schicke diese Frage an meinen Hausarzt Drs. Wim van Heijningen oder Frau Kubin.

Geschafft. Die Nachricht an den Dok ist geschrieben, während der Formulierung habe ich ein paar Bands vom Hellfest 2017 angehört und bin bei Powerwolf hängen geblieben. Das ist erstklassige Musik. Auch einer Hardrockband tut es gut wenn der Sänger sein Metier beherrscht statt nur heiser zu schreien.

Der gute Doktor Wim hat schon geantwortet und mich mit der Diagnose überrascht ich hätte wohl immer noch eine Phlebitis (Venenentzündung). Ich soll den Arm ruhig halten und kühlen. Sollten Rötungen und/oder Schwellungen auftreten soll ich in die Akutsprechstunde kommen. Die Rötung ist sehr leicht, Schwellungen gibt es noch keine. Sollte es schlimmer werden, fahre ich am Mittwoch in die Praxis, frisch geduscht in der neuen Dusche.

Palliativstation Tag 1

Aufnahme:

Bestellt war ich für 9 bis 10 Uhr. Wir, also Hella, Ehefrau und Betreuerin, und ich fuhren zu Hause um 7 Uhr 10 los, um vorher noch in der Krankenhaus Cafeteria zu frühstücken. Da ich zum ersten Mal seit sechs Wochen meine Kompressionsstrümpfe angezogen hatte, war ich eigentlich schon wieder reif für’s Bett.

Auf dem Weg vom Parkhaus zur Cafeteria kommen wir an der Patientenaufnahme vorbei und nutzen die Gelegenheit zur Anmeldung, da niemand wartet und niemand gerade aufgenommen wird.