Bertrand Russel – Was der freie Mensch verehrt

„Das Leben der Menschen ist ein langer Marsch durch die Nacht, umgeben von unsichtbaren Feinden, gequält von Müdigkeit und Angst; nur wenige können hoffen, das Ziel zu erreichen, und nur ein kurzes Verweilen ist ihnen gegönnt. Während sie so marschieren, verschwindet Kamerad um Kamerad aus ihren Blicken, den stummen Befehlen des allgewaltigen Todes gehorchend. Sehr kurz ist die Zeitspanne, in der wir ihnen helfen können, in der die Entscheidung über ihr Glück oder Unglück fällt. Möge es unser Los sein, ihren Pfad zu erhellen, ihren Schmerz zu lindern mit dem Balsam des Mitleids, ihnen die reine Freude unermüdlicher Liebe zu schenken, ihren sinkenden Mut wiederaufzurichten und ihnen in Stunden der Verzweiflung neuen Glauben zu geben.“

Bertrand Russell 01 edit

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Bertrand Arthur William Russell, 3. Earl Russell (* 18. Mai 1872 bei Trellech, Monmouthshire, Wales; † 2. Februar 1970 in Penrhyndeudraeth, Gwynedd, Wales), war ein britischer Philosoph, Mathematiker undLogiker. Zusammen mit Alfred N. Whitehead veröffentlichte er mit den Principia Mathematica eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts über die Grundlagen der Mathematik. Er gilt als einer der Väter der Analytischen Philosophie. Als weltweit bekannter Aktivist für Frieden und Abrüstung war er eine Leitfigur des Pazifismus, auch wenn er selbst kein strikter Pazifist war. Bertrand Russell unterrichtete unter anderem am Trinity College der Universität Cambridge, der London School of Economics, in Harvard und Peking und war Mitglied der Cambridge Apostles. Der Liberale und Rationalist, der eine Vielzahl von Werken zu philosophischen, mathematischen und gesellschaftlichen Themen verfasste, erhielt 1950 den Nobelpreis für Literatur.

Zitate mit Quellenangabe

  • „Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.“ – „Hat die Religion nützliche Beiträge zur Zivilisation geleistet?“, 1930 erstmals veröffentlicht, in: „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 39
  • („The worst feature of the Christian religion, however, is its attitude towards sex — an attitude so morbid and so unnatural that it can be understood only when taken in relation to sickness of the civilized world at the time when the Roman Empire was decaying.“ – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Die Religion stützt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst.“ – „Why I Am Not a Christian And Other Essays on Religion and Related Subjects“, Touchstone 1967, ISBN 0671203231, Kapitel 1, Abschnitt „Fear, the Foundation of Religion“; „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 35
  • (Original engl.: „Religion is based, I think, primarily and mainly upon fear.“) – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestünde, den Geist der Jugend in eine Rüstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schützen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mögen sie nun alt oder neu sein.“ – „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 15
  • („I should wish to see a world in which education aimed at mental freedom rather than at imprisoning the minds of the young in a rigid armour of dogma calculated to protect them through life against the shafts of impartial evidence. The world needs open hearts and open minds, and it is not through rigid systems, whether old or new, that these can be derived.“ – Vorwort zu: Why I am not a Christian. Last philosophical testament: 1943-68, S. 567 books.google.com
  • „Was für das Christentum gilt, gilt gleichermaßen auch für den Buddhismus. […] die buddhistische Priesterschaft – wie es sie beispielsweise in Tibet gibt – ist in höchstem Grade bildungsfeindlich, tyrannischund grausam.“ – „Hat die Religion nützliche Beiträge zur Zivilisation geleistet?“, 1930 erstmals veröffentlicht, in: „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 38
  • („What is true of Christianity is equally true of Buddhism. [The Buddha was amiable and enlightened; on his deathbed he laughed at his disciples for supposing that he was immortal. But] the Buddhist priesthood – as it exists, for example, in Tibet – has been obscurantist, tyrannous, and cruel in the highest degree.“ – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die Aufgabe der Skeptiker, überkommene Dogmen zu widerlegen, und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler.“ – zitiert beiRichard Dawkins: Der Gotteswahn. Ullstein Verlag, 2007, ISBN 3550086881. Übersetzer: Sebastian Vogel. S. 74. Siehe auch w:Russels Teekanne
  • („Many orthodox people speak as though it were the business of sceptics to disprove received dogmas rather than of dogmatists to prove them. This is, of course, a mistake.“ – Is there a God, 1952cfpf.org.uk.
  • „Wer ein Philosoph werden will, darf sich nicht vor Absurditäten fürchten.“ – Probleme der Philosophie (1912), Frankfurt am Main 1967, S. 20
  • („whoever wishes to become a philosopher must learn not to be frightened by absurdities.“ – The Problems of Philosophy (1936), Seite 17, books.google.com

Zehn Gebote eines Liberalen

Bibliografische Angaben für „Bertrand Russell

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der 1. Februar (im Süden des deutschsprachigen Raumes auch: 1. Feber) ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 333 Tage (in Schaltjahren 334 Tage) bis zum Jahresende.

Bekhterev by Repin

© Ilja Jefimowitsch Repin [Public domain], durch Wikimedia Commons

Wladimir Michailowitsch Bechterew (russisch Владимир Михайлович Бехтерев; * 20. Januarjul.1. Februar 1857greg. im Dorf Sorali, Gouvernement Wjatka; † 24. Dezember 1927 in Moskau) war ein russischer NeurologeNeurophysiologe und Psychiater. Er untersuchte den Aufbau des Gehirns, erforschte konditionierte Reflexe und war einer der führenden Vertreter der verhaltenskundlichen Theorie der Reflexketten.

Bibliografische Angaben für „Wladimir Michailowitsch Bechterew

Ankylosing process

© http://en.wikipedia.org/wiki/User:Senseiwa [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], durch Wikimedia Commons

Die Spondylitis ankylosans (aus altgriechisch ἄγκυλος – gebogen, gebeugt; σπóνδυλος – Wirbel; latinisiert zu: Spondylitis ankylosans – „verbiegende/versteifende Wirbelentzündung“) oder Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Synonyme sind Bechterewsche Krankheit (nach Wladimir Michailowitsch Bechterew) oder Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Spondylitis und Spondylarthritis ankylopoetica; »Morbus« ist die lateinische (medizinische) Bezeichnung für Krankheit. Sie gehört zur Gruppe der Erkrankungen der Wirbelsäulengelenke (Spondylarthropathien) und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule und dieKreuz-Darmbeingelenke. Außerdem kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges und selten auch anderer Organe kommen.

Bibliografische Angaben für „Spondylitis ankylosans

Dienstag, 31. Januar 2012

Der 31. Januar (in Österreich und Südtirol31. Jänner) ist der 31. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben 334 Tage (in Schaltjahren 335 Tage) bis zum Jahresende.

Franz Schubert by Wilhelm August Rieder 1875

© Wilhelm August Rieder (1796–1880) (Original is in Historisches Museum der Stadt Wien) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Franz Peter Schubert (* 31. Januar 1797 am Himmelpfortgrund in Wien, heute Teil des 9. Wiener Gemeindebezirks Alsergrund; † 19. November 1828 in Wien) war ein österreichischer Komponist.

Bibliografische Angaben für „Franz Schubert

Montag, 30. Januar 2012

Der 30. Januar (in Österreich und Südtirol30. Jänner) ist der 30. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 335 Tage (336 Tage in Schaltjahren) bis zum Jahresende.

Phil Collins

© Bei dieser Datei fehlen Angaben zum Autor. (Eigenes Werk) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Philip David Charles „Phil“ Collins (* 30. Januar 1951 in ChiswickLondon) ist ein britischer Rock-/PopSängerSchlagzeugerSongwriter und Schauspieler. Er ist sowohl als Solokünstler als auch als Frontmann und Schlagzeuger der Progressive-Rock– und heutigen Pop-Gruppe Genesis bekannt.

Collins verzeichnete zwischen 1984 und 1989 sieben Nummer-eins-Erfolge in den US-Single-Charts; hinzu kommt noch ein Nummer-eins-Hit mit Genesis (Invisible Touch). Seine Songs reichen vom schlagzeugbetonten In the Air Tonight über tanzbaren Pop wie Sussudio bis hin zu politischen Aussagen in Another Day in Paradise, seinem bislang erfolgreichsten Lied.

Collins’ internationale Popularität hatte maßgeblichen Einfluss auf den kommerziellen Erfolg von Genesis, die sich während seiner Zeit als Sänger von einer progressiven Rock-Gruppe zu einer hitparadentauglichen Poprock-Band wandelten. Laut Atlantic Records hat Collins als Solokünstler bis 2002 weltweit über 100 Millionen Platten verkauft.

Im März 2011 kündigte er das Ende seiner musikalischen Karriere an.

Bibliografische Angaben für „Phil Collins

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Mehr Informationen zur gesprochenen Wikipedia

Phil Collins – In the Air tonight

Phil Collins – Drum Solo des Jahrhunderts

Sting & Phil Collins – Every Breath You Take (Live Aid 1985)

Sonntag, 29. Januar 2012

Der 29. Januar (in Österreich und Südtirol29. Jänner) ist der 29. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 336 Tage (337 Tage in Schaltjahren) bis zum Jahresende.

Oprah closeup

© Alan Light (Flickr) [CC-BY-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by/2.0)], durch Wikimedia Commons

Oprah Winfrey (* 29. Januar 1954 in KosciuskoMississippiUSA; eigentlich Orpah Gail Winfrey) ist eine Talkshow-Moderatorin und Unternehmerin. Sie ist bekannt für The Oprah Winfrey Show, die die bei weitem erfolgreichste Talkshow des amerikanischen Fernsehens war. 2006 hatte die wöchentliche Show 21 Millionen Zuschauer in 105 Ländern.

Winfrey ist Eigentümerin des Produktionsunternehmens HARPO Productions, welches ihre und viele andere erfolgreiche US-amerikanische TV-Formate produziert. Sie ist die erste Afroamerikanerin, die Milliardärin wurde. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin forbes verdiente sie im Zeitraum Juni 2009 bis Juni 2010 rund 315.000.000 US$. Ihr Vermögen wird auf 2,7 Milliarden US-Dollar geschätzt. Durch ihren enormen Einfluss in den amerikanischen Medien belegte sie 2010 in der Liste The World’s Most Powerful People des Wirtschaftsmagazins Platz 64.

Bibliografische Angaben für „Oprah Winfrey

Oprah Winfrey’s & ‚Madonna‘ The Final !

Dienstag, 7. Februar 2012

Der 7. Februar ist der 38. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 327 Tage (in Schaltjahren 328 Tage) bis zum Jahresende.

Klaus J. Behrendt 2011 © Superbass (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons Klaus Johannes Behrendt (* 7. Februar 1960 in Hamm) ist ein deutscher Schauspieler.

Klaus J. Behrendt – der Tatort-Star im Interview

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Sonnabend, 28. Januar 2012

Der 28. Januar (in Österreich und Südtirol28. Jänner) ist der 28. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 337 Tage (338 Tage in Schaltjahren) bis zum Jahresende. Er wird auch – nach dem TodestagKarls des Großen – als Karlstag bezeichnet.

Kennedylaan

© Lempkesfabriek (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons

Claes Oldenburg (* 28. Januar 1929 in Stockholm als Claes Thure Oldenburg) gehört neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bedeutendsten Vertretern der amerikanischen Pop Art. Besonders bekannt wurde er durch Skulpturen, die aus einfachen Werkstoffen hergestellt sind oder Alltagsgegenstände darstellen. Oldenburg arbeitete seit 1976 mit der niederländischen Künstlerin Coosje van Bruggen (1942–2009) zusammen; sie waren seit 1977 verheiratet.

Seite „Claes Oldenburg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. Dezember 2011, 15:15 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Claes_Oldenburg&oldid=97728726(Abgerufen: 19. Januar 2012, 10:52 UTC)

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Freitag, 27. Januar 2012

Der 27. Januar (in Österreich und Südtirol27. Jänner) ist der 27. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 338 Tage (in Schaltjahren 339 Tage) bis zum Jahresende.

Wolfgang01

© Johann Nepomuk della Croce [Public domain], durch Wikimedia Commons

„Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheiße.“ – Brief vom 12. Juli 1783

Wolfgang Amadeus Mozart, vollständiger Taufname: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Januar 1756 in Salzburg, damals Fürsterzbistum Salzburg, heute Österreich; † 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zu den bedeutendsten im Repertoire der klassischen Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Seite „Wolfgang Amadeus Mozart“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Januar 2012, 16:50 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wolfgang_Amadeus_Mozart&oldid=98495954 (Abgerufen: 19. Januar 2012, 10:39 UTC)

Requiem Mass in D Minor

Donnerstag, 26.Januar 2012

Der 26. Januar (in Österreich und Südtirol26. Jänner) ist der 26. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 339 Tage (in Schaltjahren 340 Tage) bis zum Jahresende.

Ludwig Achim von Arnim

© Peter Eduard Ströhling [Public domain], durch Wikimedia Commons

„Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.“ – an Clemens Brentano, 9. Juli 1802. Zitiert in: Achim von Arnim und die ihm nahe standen. 1. Band. Hrsg. von Reinhold Steig und Herman Grimm. Stuttgart: Cotta, 1894. S. 38.books.google.com-USA*
Arnim Signature
Achim von Arnim (eigentlich Carl Joachim Friedrich Ludwig von Arnim; * 26. Januar 1781 in Berlin; † 21. Januar 1831 in Wiepersdorf (Fläming), Kreis Jüterbog) war eindeutscher Schriftsteller. Neben Clemens Brentano und Joseph von Eichendorff gilt er als wichtigster Vertreter der Heidelberger Romantik.

Seite „Achim von Arnim“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Dezember 2011, 10:32 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Achim_von_Arnim&oldid=97578468(Abgerufen: 18. Januar 2012, 10:37 UTC)

Elisabeth Schwarzkopf: Rheinlegendchen – Des Knaben Wunderhorn (Mahler) – Lyrics