Donnerstag, 5. Januar 2012

Der 5. Januar (in Österreich und Südtirol5. Jänner) ist der 5. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 360 Tage (in Schaltjahren 361 Tage) bis zum Jahresende.

Umberto Eco in his house

© Aubrey (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-1.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0)], durch Wikimedia Commons

„Bisher hatte ich immer gedacht, die Bücher sprächen nur von den menschlichen oder göttlichen Dingen, die sich außerhalb der Bücher befinden. Nun ging mir plötzlich auf, dass die Bücher nicht selten von anderen Büchern sprechen, ja, dass es mitunter so ist, als sprächen sie miteinander. Und im Licht dieser neuen Erkenntnis erschien mir die Bibliothek noch unheimlicher. War sie womöglich der Ort eines langen und säkularen Gewispers, eines unhörbaren Dialogs zwischen Pergament und Pergament? Also etwas Lebendiges, ein Raum voller Kräfte, die durch keinen menschlichen Geist gezähmt werden können, ein Schatzhaus voller Geheimnisse, die aus zahllosen Hirnen entsprungen sind und weiterleben nach dem Tod ihrer Erzeuger? Oder diese fortdauern lassen in sich?“

Umberto Eco: Der Name der Rose

Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in AlessandriaPiemont) ist ein italienischer SchriftstellerKolumnistPhilosophMedienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt. Seit 1971 Lehrstuhlinhaber an der Universität Bologna, hat er zahlreiche Gastprofessuren in aller Welt wahrgenommen und ist mit bisher 33 Ehrendoktortiteln (u. a. in Deutschland an der Freien Universität Berlin) ausgezeichnet worden. Im Herbst 2007 stellte er seine akademische Lehrtätigkeit ein.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Der 4. Januar (in Österreich und Südtirol4. Jänner) ist der 4. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 361 (in Schaltjahren 362) Tage bis zum Jahresende.

Typeface of the Subiaco Lactantius (1465)

© Arnold Pannartz and Konrad Sweynheim (printers of the book); Lactantius (author of the text) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:

Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,

Oder er kann es und will es nicht:

Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,

Oder er will es nicht und kann es nicht:

Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,

Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:

Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Diese Argumentation wurde von dem lateinisch-afrikanischen Rhetoriklehrer und christlichen Apologeten Lactantius (ca. 250 bis nach 317) überliefert, der sie dem Philosophen Epikur zuschrieb; allerdings zu Unrecht, denn sie ist nicht epikureisch, sondern stammt von einem unbekannten skeptischen Philosophen – möglicherweise Arkesilaos oder KarneadesCicero hatte mit Berufung auf Poseidonios berichtet, Epikur habe die Götter ihrer Untätigkeit wegen geleugnet. Der Skeptiker Sextus Empiricus hat im 2. Jahrhundert n. Chr. eine ähnliche, etwas ausführlichere Überlegung entwickelt, die davon ausgeht, dass Gott für alles sorgen müsste, wonach es kein Übel geben dürfte, es existiert aber Übel; die Konsequenz, dass demnach Gott nicht existiert, wird nicht expliziert, ist aber offensichtlich impliziert. Dem Problem liegt das theistische Gottesbild zugrunde.

Dienstag, 3. Januar 2012

Der 3. Januar (in Österreich und Südtirol3. Jänner) ist der 3. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 362 (in Schaltjahren 363) Tage bis zum Jahresende.

Um den 3. Januar (2.–4. Januar) befindet sich die Erde an ihrem sonnennächsten Punkt (Perihel).

The one ring animated

© DemonDeLuxe (Dominique Toussaint) (Eigenes Werk) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], durch Wikimedia Commons

John Ronald Reuel TolkienCBE [dʒɒn ˈɹɒnld ˈɹuːəl ˈtɒlkiːn] (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein/Mangaung, heute Südafrika; † 2. September 1973 in Bournemouth,England) war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und begründete die moderne Fantasy-Literatur.

Tolkien, später Professor für englische Sprache an der Universität Oxford, hatte seit seiner Jugend an einer eigenen Mythologie gearbeitet, die auf eigens konstruierten Sprachen basierte und erst postum unter dem Titel Das Silmarillion erschien. Sowohl Der Herr der Ringe als auch das erfolgreiche Kinderbuch Der Hobbit (1937) spielen in dieser von Tolkien komplett selbst erfundenen Welt. Auch einige von seinen sprach- und literaturwissenschaftlichen Beiträgen wie der Essay Beowulf: The Monsters and the Critics (1936) gelten bis heute als wegweisend.

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Informationen

Text der gesprochenen Version

Mehr Informationen zur gesprochenen Wikipedia

  • „Volapük, Esperanto, Ido, Novial sind tot; viel toter als die alten ungenutzten Sprachen, weil ihre Autoren nie Esperantolegenden erfunden haben.“ – The Letters of J. R. R. Tolkien, no. 180
  • (Original engl.: „Volapük, Esperanto, Ido, Novial, are dead, far deader than ancient unused languages, because their authors never invented any Esperanto legends.“)

Sonntag, 1. Januar 2012

Der 1. Januar (in Österreich und Südtirol1. Jänner) ist der 1. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 364 Tage (in Schaltjahren 365 Tage) bis zum Jahresende.

Neujahr (auch Neujahrstag) ist der erste Tag des Kalenderjahres. Wegen der teils in einzelnen Kulturen und Religionen unterschiedlichen Zeitrechnungen und damit auch Kalendern gibt es Jahresbeginne zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Gute Vorsätze für das neue Jahr

  • nie mehr lügen
  • keine Angst
  • nur Schuhe kaufen, die WIRKLICH passen
  • kein Tiermehl verfüttern
  • nicht mehr nur im Urlaub fotografieren
  • sich endlich mal eine eigene Meinung bilden zu NPD-Verbot, Britney Spears und Rentenreform
  • Zahnarzt
  • herausbekommen, wie man Falk-Stadtpläne patent zurückfaltet
  • nicht mehr jeden Scheiß mitmachen
  • einigen aber doch
  • Ordnung halten
  • auch alleine so essen, als sei jemand dabei
  • Weihnachtsgeschenke nicht erst im Dezember besorgen
  • nicht mehr alles immer gleich bewerten
  • in’s Theater gehen
  • Vitamin C!
  • nicht mehr bei Rot über die Straße gehen
  • ins Plus kommen
  • konsequenter sein
  • nicht immer so streng sein mit sich und anderen sein
  • Panik nur, wenn angebracht
  • nie wieder zu Hause bleiben nur wegen BigBrother
  • mehr nicht
  • weiter Vorschläge? 

Sonnabend, 31. Dezember 2011

Der 31. Dezember ist der 365. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 366. in Schaltjahren) und ist somit der letzte Tag eines Jahres.

Freitag, 30. Dezember 2011

Der 30. Dezember ist der 364. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 365. in Schaltjahren) und somit der vorletzte Tag des Jahres.

Patti Smith performing at TIM Festival, Marina da Gloria, Rio De Janeiro (7)

© Daigo Oliva from São Paulo (Originally posted to Flickr) [CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], durch Wikimedia Commons

Patti Lee Smith (* 30. Dezember 1946 in Chicago, Illinois, USA) ist eine amerikanische Punk– und Rockmusikerin, Fotografin, Malerin und Lyrikerin. Sie gilt als „Godmother of Punk“.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Der 28. Dezember ist der 362. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 363. in Schaltjahren), somit bleiben 3 Tage bis zum Jahresende.

Der 28. Dezember ist in Spanien und Lateinamerika der Dia de los Santos Inocentes (Tag der unschuldigen Heiligen bzw. Tag der unschuldigen Kinder), zu dessen Anlass man sich, wie in Deutschland am 1. April, gegenseitig Streiche spielt.

Peter Paul Rubens' painting, Massacre of the Innocents.

Das Massaker der Unschuldigen vonRubens, um 1609/11

Als Kindermord in Betlehem wird der im Matthäusevangelium überlieferte Mord an allen Knaben Betlehems bezeichnet, der auf Befehl König Herodes des Großen erfolgt sein soll:

„Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährigen und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.“

– Matthäus 2,16EU

Der christlichen Tradition nach werden die Opfer mit dem Begriff Unschuldige Kinder bezeichnet. Die angebliche Tat ist durch keine weitere Quelle historisch belegt.

Der Maler Rubens malte das Thema gleich mehrfach:

  • Das Massaker der Unschuldigen, auch Kindermord von Betlehem genannt, wurde 1609/11 gemalt. Bei einer Versteigerung im Londoner Auktionshaus Sotheby’s wurde es am 10. Juli 2002 für die damalige Rekordsumme von 76,7 Mio $ versteigert. (Siehe auch: Liste der teuersten Gemälde). Es hängt heute in der Art Gallery of Ontario.
  • Der bethlehemische Kindermord im Format von 162,5 x 232 cm ist seit 1902 im Besitz der Königlichen Museen in Brüssel. Es wird dort allerdings unter dem Namen von Anton Sallaert geführt; es ist also unklar, ob es von Rubens ist oder nicht.[2]
  • Der bethlehemische Kindermord aus der Alten Pinakothek in München entstand um 1638 auf Eichenholz mit einem Format von 198,5 × 302,2 cm

 

 

Weihnachtswünsche

Weihnachtswünsche in vier Sprachen - © Grey59 / pixelio!

Weihnachtswünsche in vier Sprachen - © Grey59 / pixelio!

Für mich war der Weihnachtsmann immer so etwas wie ein reaktionäres Symbol für Trost und Überfluss.
(Sir Peter Ustinov)

Sir Peter Alexander Baron von UstinovCBE, (* 16. April 1921 in London; † 28. März 2004 in Genolier) war ein britischer Künstler des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts aus den Bereichen FilmFernsehenTheaterLiteratur und Musik.

Als Filmschauspieler spielte Ustinov Charakterrollen in Hollywood und wurde zweimal mit einem Oscar ausgezeichnet. Darüber hinaus arbeitete er als Regisseur undAutor. Mit zeitsatirischen Stücken und Romanen etablierte sich Ustinov als Beobachter des politischen und gesellschaftlichen Weltgeschehens und wurde so auch zu einem beliebten Erzähler und Conférencier.

Ustinov engagierte sich als Weltföderalist und Sonderbotschafter von UNESCO und UNICEF. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich der Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen und gründete aus diesem Anlass Universitätslehrstühle in Budapest und Durham sowie das deutschsprachige Sir-Peter-Ustinov-Institut in Wien.

Von 1968 bis 1974 war Ustinov Rektor der Universität Dundee und amtierte von 1992 bis zu seinem Tod als Kanzler der Universität Durham. 1990 wurde er von Elisabeth II. in den britischen Adelsstand erhoben.

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