Donnerstag, 1. März 2012

Der 1. März ist der 60. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 61. in Schaltjahren), somit bleiben 305 Tage bis zum Jahresende.

Dieser Tag war im alten Rom ursprünglich der kalendarische Jahresanfang, an welchem im Tempel der Vesta das heilige Feuer entzündet wurde. Als jedoch im Jahr 153 v. Chr. die römischen Konsuln ihre Herrschaft auf den 1. Januar vorverlegten, wurde der Beginn ihrer Amtsperiode zugleich neuer Jahresanfang.


2007-11-Katarina Jakob

© Michael Lucan (photo taken by Michael Lucan) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Katerina Jacob (* 1. März 1958 in München) ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin. Neben der deutschen besitzt sie auch die kanadische Staatsbürgerschaft.

Jacob stammt aus einer Künstlerfamilie: Ihre Mutter ist die Schauspielerin Ellen Schwiers, ihr Vater war der Filmproduzent Peter Jacob, der frühverstorbene jüngere Bruder Daniel Jacob (* 1963; † 1985) arbeitete ebenfalls als Schauspieler und auch ihr Onkel Holger Schwiers ist als Schauspieler und Synchronsprecher tätig. Ihre Tochter Josephine Jacob (* 30. September 1981) ist mit dem kanadischen Schauspieler Roger Cross liiert.

Durch ihre Mutter kam Jacob bereits im Alter von 15 Jahren zu ihrer ersten Rolle im TV-Dreiteiler Der rote Schal. Noch im selben Jahr wurde sie mit ihrer ersten Titelrolle als Grete Minde bundesweit bekannt. Später ging sie für die Schauspielausbildung an das renommierte Institut von Lee Strasberg in New York City und erhielt 1983 ihr erstes Bühnenengagement bei den Burgfestspielen in Jagsthausen. Bis heute findet sie immer Zeit für Gastspiele mit Tournee-Theatern.

Daneben spielte Jacob zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen, unter anderem in Derrick, Die Schwarzwaldklinik, Eurocops und eine Hauptrolle in der Serie Alle meine Töchter. Besonders populär war sie in ihrer Rolle als Kriminalkommissarin Sabrina Lorenz in der Serie Der Bulle von Tölz, in der die gebürtige Bayerin von 1995 bis 2005 neben Ottfried Fischer eine Berlinerin spielte. 2006 ist sie aus dieser Serie ausgestiegen.

In der Synchronisation leiht Katerina Jacob ihre Stimme bekannten Schauspielkolleginnen wie Elizabeth Hurley (Austin Powers) und Emma Thompson (Viel Lärm um nichts und Wiedersehen in Howards End‚).

Mit ihrem Soloprogramm Die Mysterien der Liebe oder das unheimliche Phänomen des Testosterons tritt sie auch auf der Kabarettbühne auf.

1977 studierte Jacob Malerei an der Münchner Hochschule für bildende Künste. 1998 kehrte sie in Kanada wieder zu diesem Fach zurück und malt seitdem erfolgreich.

Zurzeit ist sie mit ihrem Bühnenstück Sara soll unter die Haube auf Tournee. Sie spielt dabei die Rolle der Sara Hastings. Mit ihr steht ihre Mutter Ellen Schwiers auf der Bühne, die ihre energische Tante Martha verkörpert.

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KANADISCHER KATER STREICHELT BABY IN DEN SCHLAF

Montag, 13. Februar 2012

Der 13. Februar ist der 44. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 321 Tage (in Schaltjahren 322 Tage) bis zum Jahresende.

Rupert Davies as Maigret in Murder on Monday

© Allan warren (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 oder GFDL], durch Wikimedia Commons

Georges Joseph Christian Simenon (* 12. Februar 1903[1] in Lüttich; † 4. September 1989 in Lausanne) war ein belgischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem als Autor von insgesamt 75 Kriminalromanen um die Figur des Kommissars Maigret. Daneben schrieb Simenon über 100 weitere Romane und 150 Erzählungen unter seinem Namen, sowie knapp 200 Groschenromane und mehr als 1000 Kurzgeschichten unter verschiedenen Pseudonymen. Er schrieb in französischer Sprache und verwendete bis zum Erfolg unter eigenem Namen hauptsächlich das Pseudonym Georges Sim.

Simenon begann seine schreibende Karriere bereits mit knapp sechzehn Jahren als Journalist in seiner Heimatstadt Lüttich. In den 1920er Jahren entwickelte er sich in Paris zu einem äußerst produktiven Autor von Trivialliteratur. Die Romane um die Figur Maigrets waren in den 1930er Jahren die ersten Werke, die Simenon unter seinem eigenen Namen veröffentlichte und bedeuteten seinen schriftstellerischen Durchbruch. Von diesem Zeitpunkt an schuf Simenon ein umfangreiches Werk aus Kriminalromanen und psychologischen Romanen, das ihn zu einem der meistübersetzten und meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts machte. Trotz seines großen kommerziellen Erfolgs und zahlreicher begeisterter Einzelstimmen war die Literaturkritik unschlüssig in seiner Einordnung. Auch mit den höheren literarischen Ambitionen seiner „Non-Maigret“-Romane überwand er nicht den Ruf eines Krimiautors und Vielschreibers.

Simenons Schreibstil zeichnet sich trotz des geringen Wortschatzes und des Verzichts auf jegliche literarische Finesse durch hohe Anschaulichkeit und dichte Atmosphäre aus. Sein Werk handelt nach eigener Aussage vom „nackten Menschen“, dem Menschen, der hinter allen Masken zum Vorschein kommt. Dabei floss Simenons eigene Lebensgeschichte sowohl in die fiktionalen Werke als auch in mehrere Autobiografien ein. Sein Privatleben war unstet. Neben seinen beiden Ehen hatte Simenon zahlreiche Affären. Häufig auf Reisen, hatte er im Lauf seines Lebens 33 wechselnde Wohnsitze in Belgien, Frankreich, Kanada, den USA und der Schweiz.

Bibliografische Angaben für „Georges Simenon