Sonntag, 5. Februar 2012

Der 5. Februar ist der 36. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 329 Tage (in Schaltjahren 330 Tage) bis zum Jahresende.

David Gilmore2011

© Svíčková (Eigenes Werk) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons

David Gilmore (* 5. Februar 1964 in CambridgeMassachusetts) ist ein amerikanischer Jazz-Gitarrist.

Nach einer Gitarrenausbildung bei John Baboian und Randy Roos in Boston studierte er an der Universität von New York City unter Joe Lovano und Jim McNeely. Ab 1987 arbeitete er professionell zunächst mit dem M-Base Collective um Steve Coleman, später auch mit Ronald Shannon JacksonTrilok GurtuGraham HaynesRobin Eubanksund Lonnie Plaxico. Seit den 1990er Jahren war er Mitglied der Gruppe Lost Tribe, daneben trat er auch mit Me’shell NdegeocelloMonday Michiru und Tom Lang auf.

1995 wurde er Mitglied der Band von Wayne Shorter. Weiterhin nahm er Alben mit Christian McBrideCarolyn LeonhartDon Byron und Uri Caine auf und unternahm Tourneen mit Bill EvansVictor Bailey und Cindy Blackman. 2001 erschien die Debüt-CD Ritualism der Band Kindread Spirits, die er mit seinem Bruder Marque Gilmore,Matt Garrison und Aref Durvesh gegründet hatte. 2006 folgte Unified Presence, auf dem Gilmore zusammen mit Christian McBride, Jeff Tain Watts und Ravi Coltrane spielt.

Außerdem betätigt sich Gilmore auch als Produzent und Komponist. Als Sideman war er u. a. mit Wayne Shorter, Cindy Blackman, Geri Allen, Steve Coleman, Alice Coltrane, Ravi Coltrane, Jack DeJohnetteRachelle FerrellCyndi LauperBranford und Wynton MarsalisDianne Reeves, den The Jazz CrusadersArt Blakey undCassandra Wilson zu hören.

Bibliografische Angaben für „David Gilmore

David Gilmore, Jamaaladeen Tacuma, Will Calhoun

Wann wird Umgangssprache zum anerkannten Dialekt?

Umgangssprache vs Dialekt
Das heutige Hochdeutsch hat sich über Jahrhunderte hinweg aus den in Deutschland gesprochenen Dialekten gebildet. Während früher z.B. ein Weiler aus fünf bis acht Bauernhöfen einen eigenen Dialekt haben konnte, wird Hochdeutsch heutzutage mit den Massenmedien in den letzten Winkel getragen: jeder hört oder liest also, wie Hochdeutsch klingt und gebildet wird. Davon werden wiederum auch die Dialekte beeinflusst, sie werden “abgeschwächt” bzw. “abgeflacht” – es entstehen Umgangssprachen, die in größeren Regionen gesprochen werden als Dialekte. Gegenüber dem Hochdeutschen gelten für die Umgangssprache minderstrenge Regeln hinsichtlich Aussprache und Wortschatz.
Die lebendige Sprache
Zwar stehen die Regeln der deutschen Sprache und ihre Rechtschreibung im DUDEN, doch ist das Deutsche nicht in Stein gemeißelt – und der DUDEN muss immer wieder reagieren: denn Sprache ist nicht fertig. Sprache ist lebendig und wird durch ihre tägliche Anwendung ständig weiterentwickelt. Neue Wortschöpfungen und Redewendungen kommen hinzu, und wenn sie sich in immer größeren Bevölkerungsgruppen in Deutschland durchsetzen, wird eine Neuerfindung auch mal zur Regel.
Motor Jugendsprache
Zwar gibt es “die eine” Jugendsprache nicht, weil die Jugendkulturen heutzutage zu stark aufgefächert sind, aber die Sprachweise der Jugend und deren Wortschöpfungen oder die Umdeutungen haben schon immer Einfluss auf das Hochdeutsch der “Erwachsenen” gehabt: “Krass!” “Geil” sind etwas jüngere Beispiele dafür als etwa “dufte” oder “stark”. Auch Comics und deren stark vereinfachte und vor allem lautmalerische (Fachbegriff: onomatopoetische) Sprache hatten Einfluss auf die Umgangssprache von Jugendlichen.  “Ich so: zack! Der so: wegduck”.
Kanak-Sprak
Bereits Mitte der 1990er beschrieb der Schriftsteller Feridun Zaimoglu das, was Jugendliche mit Migrationshintergrund in Frankfurt, Hamburg oder Berlin sprechen, als eigenständige Umgangssprache und taufte es “Kanak-Sprak” – Berliner Jugendliche waren stolz auf diese Zuschreibung. TV-Comedians adaptierten diese Sprache schnell für sich (“Was guckst Du?”), überzeichneten diese und schufen vermeintlich typische Charaktere, doch mit der Sprachrealität im Berliner Kiez hat deren Sprechweise nicht mehr allzu viel gemein.
Von der Umgangssprache zum Dialekt?
Hip Hop beeinflusst den sprachwissenschaftlich “Ethnolekt” genannten Slang der Jugendlichen, die  kreativ  Deutsch mit Türkisch und anderen Immigrantensprachen kombinieren. Doch bis daraus ein in breiten Bevölkerungsschichten gesprochener Dialekt wird, wird noch einige Zeit vergehen. Das kann eintreten, muss aber nicht.

Links:
Sprechender Sprachatlas Bayern
http://sprachatlas.bayerische-landesbibliothek-online.de/
Zur Geschichte der deutschen Dialekte
http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/lernen/dialekte/index.jsp
Untersuchung zur “grammatischen Produktivität in Kiez-Sprache”
http://www.uni-potsdam.de/u/germanistik/fachgebiete/geg-spr/uploads/Wiese2006_Messer.pdf
Mehr Informationen (PDF und Audio) unter:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/19.01.2012-16.05/b/die-kleine-anfrage-wann-wird-umgangssprache-zum-anerkannten-dialekt.html
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Leonardo – wann immer und wo immer Sie wollen? Ganz einfach: Holen Sie sich täglich ab ca. 18.00 Uhr die Sendung als mp3-Datei („Podcast“) aus dem Internet. Auch „Die Kleine Anfrage“, viele Service-Beiträge und „Leo To Go“ stehen als mp3-Datei zum Abruf bereit.
Am einfachsten geht’s über diesen Link:
http://www.wdr.de/radio/home/podcasts/wdr5_podcast.phtml#leonardo
Hier können Sie die letzten Folgen direkt hören, mit einfachem Mausklick herunterladen oder den Podcast abonnieren.
Alles Wissenswerte aus den WDR-Programmen in Radio und Fernsehen finden Sie auf der Internetseite von WDR.Wissen:
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/themen/
Der WDR-Wissen-Newsletter bietet Ihnen jeden Donnerstag per E-Mail eine umfassende Programmvorschau auf interessante Sendungen des WDR in Hörfunk und Fernsehen. Bestellen Sie ihn kostenlos unter: http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/newsletter.php5?layout=wdr_wissen
Impressum:
http://www.wdr5.de/impressum.html

Sonnabend, 4. Februar 2012

Der 4. Februar ist der 35. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 330 Tage (in Schaltjahren 331 Tage) bis zum Jahresende.

Frank Zander – Ich trink auf dein Wohl Marie 1974

Frank Kurt Zander (geboren als Frank Adolf Zander, * 4. Februar 1942 in Berlin) ist ein deutscher Schlager– und Deutschpop-Musiker, Moderator und Schauspieler, der bekannt für seinen schwarzen Humor und seine raue Stimme ist. Er ist verheiratet und lebt auf Ibiza und in Berlin.

„Wenn man früher einen guten Song hatte, wusste man: Der verkauft sich auch. Heute ist das anders. Ob ein Song gut ist, interessiert die Plattenfirmen nicht. Was sie wollen, sind Künstler, die die Hosen runterlassen und den Leuten ins Gesicht rotzen.“ – Stern Nr. 2/2009 vom 2. Januar 2009, S. 130, www.stern.de

Bibliografische Angaben für „Frank Zander

Zitat – Platon

„Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo beides doch nicht getrennt werden kann.“

Platón Academia de Atenas

© Lufke (Eigenes Werk) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], durch Wikimedia Commons

Platon (altgriechisch Πλάτων Plátōn, latinisiert Plato; * 428/427 v. Chr. in Athen oder Aigina; † 348/347 v. Chr. in Athen) war ein antiker griechischer Philosoph.

Er war ein Schüler des Sokrates, dessen Denken und Methode er in vielen seiner Werke schilderte. Die Vielseitigkeit seiner Begabungen und die Originalität seiner wegweisenden Leistungen als Denker und Schriftsteller machten Platon zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten der Geistesgeschichte. In der Metaphysik und Erkenntnistheorie, in der Ethik, Anthropologie, Staatstheorie, Kosmologie, Kunsttheorie und Sprachphilosophie setzte er Maßstäbe auch für diejenigen, die ihm – wie sein Schüler Aristoteles – in zentralen Fragen widersprachen.

Im literarischen Dialog, der den Verlauf einer gemeinsamen Untersuchung nachvollziehen lässt, sah er die allein angemessene Form der schriftlichen Darbietung philosophischen Bemühens um Wahrheit. Aus dieser Überzeugung verhalf er der noch jungen Literaturgattung des Dialogs zum Durchbruch und schuf damit eine Alternative zur Lehrschrift und zur Rhetorik als bekannten Darstellungs- und Überzeugungsmitteln. Dabei bezog er dichterische und mythische Motive und Ausdrucksformen ein, um Gedankengänge auf spielerische, anschauliche Weise zu vermitteln. Zugleich wich er mit dieser Art der Darbietung seiner Auffassungen dogmatischen Festlegungen aus und ließ viele Fragen, die sich aus seinen Annahmen ergaben, offen bzw. stellte deren Klärung den Lesern, die er zu eigenen Anstrengungen anregen wollte, anheim.

Ein Kernthema ist für Platon die Frage, wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erreichbar ist und wie man es von bloßen Meinungen unterscheiden kann. In den frühen Dialogen geht es ihm vor allem darum, herkömmliche und gängige Vorstellungen über das Erstrebenswerte und das richtige Handeln als unzulänglich oder unbrauchbar zu entlarven, um dem Leser den Schritt von vermeintlichem Wissen zu eingestandenem Nichtwissen zu ermöglichen. In den Schriften seiner mittleren Schaffensperiode versucht er mit seiner Ideenlehre eine zuverlässige Basis für echtes Wissen zu schaffen. Solches Wissen kann sich nach seiner Überzeugung nicht auf die stets wandelbaren Objekte der Sinneserfahrung beziehen, sondern nur auf unkörperliche, unveränderliche und ewige Gegebenheiten einer rein geistigen, der Sinneswahrnehmung unzugänglichen Welt, die „Ideen“, in denen er die Ur- und Vorbilder der Sinnendinge sieht. Der Seele, deren Unsterblichkeit er plausibel machen will, schreibt er Teilhabe an der Ideenwelt und damit einen Zugang zur dort existierenden absoluten Wahrheit zu. Wer sich durch philosophische Bemühungen dieser Wahrheit zuwendet und ein darauf ausgerichtetes Bildungsprogramm absolviert, kann seine wahre Bestimmung erkennen und damit Orientierung in zentralen Lebensfragen finden. Die Aufgabe des Staates sieht Platon darin, den Bürgern dafür optimale Voraussetzungen zu schaffen und Gerechtigkeit umzusetzen. Daher setzt er sich intensiv mit der Frage auseinander, wie die Verfassung eines Idealstaates diesem Ziel am besten dienen kann. In späteren Werken tritt die Ideenlehre teils in den Hintergrund, teils werden Probleme, die sich aus ihr ergeben, kritisch beleuchtet; im Bereich der Naturphilosophie und Kosmologie jedoch, dem sich Platon im Alter zuwendet, weist er den Ideen bei seiner Erklärung des Kosmos eine maßgebliche Rolle zu.

Platon gründete die Platonische Akademie, die älteste institutionelle Philosophenschule Griechenlands, von der aus sich der Platonismus über die antike Welt verbreitete. Das geistige Erbe Platons beeinflusste zahlreiche jüdische, christliche und islamische Philosophen auf vielfältige Weise. Auch der Aristotelismus als häufiger Ausgangspunkt für alternative Modelle im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit beruhte auf der Auseinandersetzung mit Platon.

Bibliografische Angaben für „Platon

Freitag, 3. Februar 2012

Der 3. Februar ist der 34. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben 331 Tage (in Schaltjahren 332 Tage) bis zum Jahresende.

GeorgTrakl

© K. Trakl (Die Unvergessenen, Herausgeber Ernst Jünger, 1928) [Public domain], durch Wikimedia Commons
IM WINTER

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher
Und Jäger steigen nieder vom Wald.

5

Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.

Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.
Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten
Und langsam steigt der graue Mond.

Ein Wild verblutet sanft am Rain

10

Und Raben plätschern in blutigen Gossen.

Das Rohr bebt gelb und aufgeschossen.
Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.

Georg Trakl (* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in KrakauGalizien) war ein österreichischer Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus.

Bibliografische Angaben für „Georg Trakl

Donnerstag, 2. Februar 2012

Der 2. Februar (auch Lichtmess genannt) ist der 33. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 332 Tage bis zum Jahresende (333 Tage in Schaltjahren).

James Joyce Trieste 002

© Tiesse (Eigenes Werk) [Public domain], durch Wikimedia Commons
  • „Das Ziel des Künstlers ist die Erschaffung des Schönen. Was das Schöne ist, ist eine andere Frage.“ – Ein Portrait des Künstlers als junger Mann, Kapitel 5
    • Original engl.: The object of the artist is the creation of the beautiful. What the beautiful is is another question. – gutenberg.org
  • „Versteht es niemand?“ – Letzte Worte, 13. Januar 1941
James Joyce [ˌdʒeɪmz ˈdʒɔɪs] (* 2. Februar 1882 in Dublin; † 13. Januar 1941 in Zürich) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit.

Bibliografische Angaben für „James Joyce

 

Bertrand Russel – Was der freie Mensch verehrt

„Das Leben der Menschen ist ein langer Marsch durch die Nacht, umgeben von unsichtbaren Feinden, gequält von Müdigkeit und Angst; nur wenige können hoffen, das Ziel zu erreichen, und nur ein kurzes Verweilen ist ihnen gegönnt. Während sie so marschieren, verschwindet Kamerad um Kamerad aus ihren Blicken, den stummen Befehlen des allgewaltigen Todes gehorchend. Sehr kurz ist die Zeitspanne, in der wir ihnen helfen können, in der die Entscheidung über ihr Glück oder Unglück fällt. Möge es unser Los sein, ihren Pfad zu erhellen, ihren Schmerz zu lindern mit dem Balsam des Mitleids, ihnen die reine Freude unermüdlicher Liebe zu schenken, ihren sinkenden Mut wiederaufzurichten und ihnen in Stunden der Verzweiflung neuen Glauben zu geben.“

Bertrand Russell 01 edit

© Bertrand_Russell_01.jpg: unbekanntderivative work: Hundehalter (Diskussion) (Bertrand_Russell_01.jpg) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Bertrand Arthur William Russell, 3. Earl Russell (* 18. Mai 1872 bei Trellech, Monmouthshire, Wales; † 2. Februar 1970 in Penrhyndeudraeth, Gwynedd, Wales), war ein britischer Philosoph, Mathematiker undLogiker. Zusammen mit Alfred N. Whitehead veröffentlichte er mit den Principia Mathematica eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts über die Grundlagen der Mathematik. Er gilt als einer der Väter der Analytischen Philosophie. Als weltweit bekannter Aktivist für Frieden und Abrüstung war er eine Leitfigur des Pazifismus, auch wenn er selbst kein strikter Pazifist war. Bertrand Russell unterrichtete unter anderem am Trinity College der Universität Cambridge, der London School of Economics, in Harvard und Peking und war Mitglied der Cambridge Apostles. Der Liberale und Rationalist, der eine Vielzahl von Werken zu philosophischen, mathematischen und gesellschaftlichen Themen verfasste, erhielt 1950 den Nobelpreis für Literatur.

Zitate mit Quellenangabe

  • „Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.“ – „Hat die Religion nützliche Beiträge zur Zivilisation geleistet?“, 1930 erstmals veröffentlicht, in: „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 39
  • („The worst feature of the Christian religion, however, is its attitude towards sex — an attitude so morbid and so unnatural that it can be understood only when taken in relation to sickness of the civilized world at the time when the Roman Empire was decaying.“ – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Die Religion stützt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst.“ – „Why I Am Not a Christian And Other Essays on Religion and Related Subjects“, Touchstone 1967, ISBN 0671203231, Kapitel 1, Abschnitt „Fear, the Foundation of Religion“; „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 35
  • (Original engl.: „Religion is based, I think, primarily and mainly upon fear.“) – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestünde, den Geist der Jugend in eine Rüstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schützen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mögen sie nun alt oder neu sein.“ – „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 15
  • („I should wish to see a world in which education aimed at mental freedom rather than at imprisoning the minds of the young in a rigid armour of dogma calculated to protect them through life against the shafts of impartial evidence. The world needs open hearts and open minds, and it is not through rigid systems, whether old or new, that these can be derived.“ – Vorwort zu: Why I am not a Christian. Last philosophical testament: 1943-68, S. 567 books.google.com
  • „Was für das Christentum gilt, gilt gleichermaßen auch für den Buddhismus. […] die buddhistische Priesterschaft – wie es sie beispielsweise in Tibet gibt – ist in höchstem Grade bildungsfeindlich, tyrannischund grausam.“ – „Hat die Religion nützliche Beiträge zur Zivilisation geleistet?“, 1930 erstmals veröffentlicht, in: „Warum ich kein Christ bin“, Szcesny Verlag 1963, S. 38
  • („What is true of Christianity is equally true of Buddhism. [The Buddha was amiable and enlightened; on his deathbed he laughed at his disciples for supposing that he was immortal. But] the Buddhist priesthood – as it exists, for example, in Tibet – has been obscurantist, tyrannous, and cruel in the highest degree.“ – „Has Religion Made Useful Contributions to Civilization?“ (1930) positiveatheism.org)
  • „Viele strenggläubige Menschen reden so, als wäre es die Aufgabe der Skeptiker, überkommene Dogmen zu widerlegen, und nicht die der Dogmatiker, sie zu beweisen. Das ist natürlich ein Fehler.“ – zitiert beiRichard Dawkins: Der Gotteswahn. Ullstein Verlag, 2007, ISBN 3550086881. Übersetzer: Sebastian Vogel. S. 74. Siehe auch w:Russels Teekanne
  • („Many orthodox people speak as though it were the business of sceptics to disprove received dogmas rather than of dogmatists to prove them. This is, of course, a mistake.“ – Is there a God, 1952cfpf.org.uk.
  • „Wer ein Philosoph werden will, darf sich nicht vor Absurditäten fürchten.“ – Probleme der Philosophie (1912), Frankfurt am Main 1967, S. 20
  • („whoever wishes to become a philosopher must learn not to be frightened by absurdities.“ – The Problems of Philosophy (1936), Seite 17, books.google.com

Zehn Gebote eines Liberalen

Bibliografische Angaben für „Bertrand Russell

Charles Bukowski – Den Sinn des Ganzen mit der Lupe suchend

Ja, sicher, Huxley tourte per Auto
durch ganz Südeuropa und schrieb ein
fabelhaftes Buch darüber, und Lawrence
malte dieses tolle Bild von einem
pissenden Mann, und Huxley schluckte
Peyote und Frieda gab Lawrence ein
richtiges Zuhause, und Huxley faßte sich
an den Kopf und sagte „Es ist hier oben“
und Lawrence griff sich an den Bauch
und sagte „Nein, da unten.“
Huxley erblindete, wie man weiß, und
Lawrence hatte einen sechsten Sinn
wenn es um Tiere ging und manchmal
denke ich an ihn, manchmal an Huxley
und manchmal auch an Charo mit ihrer
Löwenmähne, so chi-chi sexy, aber
Manchmal denke ich an zwei junge Mexikaner
die im Olympic Auditorium aufeinander
eindreschen. Ja, sicher, unsere Welt
ist voll von Träumen, und manchmal
wenn ich nachts nicht schlafen kann
und mein Kopf an nichts mehr
denken will, starre ich nur
noch an die dunkle Decke.

 

Charles Bukowski
439 Gedichte

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2002
ISBN-10 386150457X
ISBN-13 9783861504573
Gebunden, 500 Seiten, 25,00 EUR

Perlentaucher Schule

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der 1. Februar (im Süden des deutschsprachigen Raumes auch: 1. Feber) ist der 32. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 333 Tage (in Schaltjahren 334 Tage) bis zum Jahresende.

Bekhterev by Repin

© Ilja Jefimowitsch Repin [Public domain], durch Wikimedia Commons

Wladimir Michailowitsch Bechterew (russisch Владимир Михайлович Бехтерев; * 20. Januarjul.1. Februar 1857greg. im Dorf Sorali, Gouvernement Wjatka; † 24. Dezember 1927 in Moskau) war ein russischer NeurologeNeurophysiologe und Psychiater. Er untersuchte den Aufbau des Gehirns, erforschte konditionierte Reflexe und war einer der führenden Vertreter der verhaltenskundlichen Theorie der Reflexketten.

Bibliografische Angaben für „Wladimir Michailowitsch Bechterew

Ankylosing process

© http://en.wikipedia.org/wiki/User:Senseiwa [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], durch Wikimedia Commons

Die Spondylitis ankylosans (aus altgriechisch ἄγκυλος – gebogen, gebeugt; σπóνδυλος – Wirbel; latinisiert zu: Spondylitis ankylosans – „verbiegende/versteifende Wirbelentzündung“) oder Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Synonyme sind Bechterewsche Krankheit (nach Wladimir Michailowitsch Bechterew) oder Bechterew-Strümpell-Marie-Krankheit, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Spondylitis und Spondylarthritis ankylopoetica; »Morbus« ist die lateinische (medizinische) Bezeichnung für Krankheit. Sie gehört zur Gruppe der Erkrankungen der Wirbelsäulengelenke (Spondylarthropathien) und betrifft vorwiegend die Lenden- und Brustwirbelsäule und dieKreuz-Darmbeingelenke. Außerdem kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges und selten auch anderer Organe kommen.

Bibliografische Angaben für „Spondylitis ankylosans

Dienstag, 31. Januar 2012

Der 31. Januar (in Österreich und Südtirol31. Jänner) ist der 31. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben 334 Tage (in Schaltjahren 335 Tage) bis zum Jahresende.

Franz Schubert by Wilhelm August Rieder 1875

© Wilhelm August Rieder (1796–1880) (Original is in Historisches Museum der Stadt Wien) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Franz Peter Schubert (* 31. Januar 1797 am Himmelpfortgrund in Wien, heute Teil des 9. Wiener Gemeindebezirks Alsergrund; † 19. November 1828 in Wien) war ein österreichischer Komponist.

Bibliografische Angaben für „Franz Schubert