Montag, 13. Februar 2012

Der 13. Februar ist der 44. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 321 Tage (in Schaltjahren 322 Tage) bis zum Jahresende.

Rupert Davies as Maigret in Murder on Monday

© Allan warren (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 oder GFDL], durch Wikimedia Commons

Georges Joseph Christian Simenon (* 12. Februar 1903[1] in Lüttich; † 4. September 1989 in Lausanne) war ein belgischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem als Autor von insgesamt 75 Kriminalromanen um die Figur des Kommissars Maigret. Daneben schrieb Simenon über 100 weitere Romane und 150 Erzählungen unter seinem Namen, sowie knapp 200 Groschenromane und mehr als 1000 Kurzgeschichten unter verschiedenen Pseudonymen. Er schrieb in französischer Sprache und verwendete bis zum Erfolg unter eigenem Namen hauptsächlich das Pseudonym Georges Sim.

Simenon begann seine schreibende Karriere bereits mit knapp sechzehn Jahren als Journalist in seiner Heimatstadt Lüttich. In den 1920er Jahren entwickelte er sich in Paris zu einem äußerst produktiven Autor von Trivialliteratur. Die Romane um die Figur Maigrets waren in den 1930er Jahren die ersten Werke, die Simenon unter seinem eigenen Namen veröffentlichte und bedeuteten seinen schriftstellerischen Durchbruch. Von diesem Zeitpunkt an schuf Simenon ein umfangreiches Werk aus Kriminalromanen und psychologischen Romanen, das ihn zu einem der meistübersetzten und meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts machte. Trotz seines großen kommerziellen Erfolgs und zahlreicher begeisterter Einzelstimmen war die Literaturkritik unschlüssig in seiner Einordnung. Auch mit den höheren literarischen Ambitionen seiner „Non-Maigret“-Romane überwand er nicht den Ruf eines Krimiautors und Vielschreibers.

Simenons Schreibstil zeichnet sich trotz des geringen Wortschatzes und des Verzichts auf jegliche literarische Finesse durch hohe Anschaulichkeit und dichte Atmosphäre aus. Sein Werk handelt nach eigener Aussage vom „nackten Menschen“, dem Menschen, der hinter allen Masken zum Vorschein kommt. Dabei floss Simenons eigene Lebensgeschichte sowohl in die fiktionalen Werke als auch in mehrere Autobiografien ein. Sein Privatleben war unstet. Neben seinen beiden Ehen hatte Simenon zahlreiche Affären. Häufig auf Reisen, hatte er im Lauf seines Lebens 33 wechselnde Wohnsitze in Belgien, Frankreich, Kanada, den USA und der Schweiz.

Bibliografische Angaben für „Georges Simenon

Sonntag, 12. Februar 2012

Der 12. Februar ist der 43. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 322 Tage (in Schaltjahren 323 Tage) bis zum Jahresende.

Branduardi

© Massimo Finizio (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.0-it], durch Wikimedia Commons

Angelo Branduardi (* 12. Februar 1950 in Cuggiono) ist italienischer Musiker und Songschreiber mit europaweiter Bekanntheit.

 

Offizielle Homepage von Angelo Branduardi deutsch

Infos zu Angelo Branduardi auf laut.de

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Fortsetzungsgeschichte <settle down>

Heute am 11. Februar 2012 wurde mir um 12:22 Uhr beim WDR 2 Hören klar, dass der von Cat Stevens 1970 veröffentliche Song “Father & Son” eine Fortsetzung in Adeles “Someone Like You” gefunden hat.

 

WARUM?

 

Die in der vierten Strophe von Cat Stevens “Father & Son” gemachte Aufforderung des Vaters: “Find a girl, settle down”, findet ihre Fortsetzung in Adeles “Someone like you” in der ersten Zeile “I heard that you’re settled down, That you found a girl and you’re married now”.

Vollständiger Text Cat Stevens: “Father & Son”

 

Father
It’s not time to make a change,
Just relax, take it easy.
You’re still young, that’s your fault,
There’s so much you have to know.
Find a girl, settle down,
If you want you can marry.
Look at me, I am old, but I’m happy.

I was once like you are now, and I know that it’s not easy,
To be calm when you’ve found something going on.
But take your time, think a lot,
Why, think of everything you’ve got.
For you will still be here tomorrow, but your dreams may not.

Son
How can I try to explain, when I do he turns away again.
It’s always been the same, same old story.
From the moment I could talk I was ordered to listen.
Now there’s a way and I know that I have to go away.
I know I have to go.

Father
It’s not time to make a change,
Just sit down, take it slowly.
You’re still young, that’s your fault,
There’s so much you have to go through.
Find a girl, settle down,
If you want you can marry.
Look at me, I am old, but I’m happy.
Son – away away away, I know I have to
Make this decision alone – no son
All the times that I cried, keeping all the things I knew inside,
It’s hard, but it’s harder to ignore it.
If they were right, I’d agree, but it’s them you know not me.
Now there’s a way and I know that I have to go away.
I know I have to go.
Father – stay stay stay, why must you go and
Make this decision alone?

Writer : STEVENS, CAT
Copyright : Lyrics © Sony/ATV Music Publishing LLC

I heard, that you’re settled down
That you found a girl and you’re, married now

I heard, that you’re dreams came true
I guess she gave you things
I didn’t give to you

Old friend, why are you so shy
Ain’t like you to hold back
Or hide from the light

I hate to turn up out of the blue uninvited but I
Couldn’t stay away I couldn’t fight it
I had hoped you’d see my face
And that you be reminded that for me it isn’t over

Never mind I’ll find someone like you
I wish nothing but the best
For you too, don’t forget me
I beg, I’ll remember you said
Sometimes it lasts in love
But sometimes it hurts instead
Sometimes it lasts in love
But sometimes it hurts instead yeah

You know how the time flies
Only yesterday it was the time of our lives
We were born and raised
In a summer haze bound by the surprise
Of our glory days

I hate to turn up out of the blue uninvited but I
Couldn’t stay away I couldn’t fight it
I hoped you’d see my face
And that you’d be reminded that for me it isn’t over

Never mind I’ll find someone like you
I wish nothing but the best for you too
Don’t forget me I beg, I’ll remember you said
Sometimes it lasts in love but sometimes it hurts instead

Nothing compares no worries or cares
Regrets and mistakes their memories made
Who would have known how bittersweet
This would taste

Never mind I’ll find someone like you
I wish nothing but the best for you
Don’t forget me I beg, I’ll remember you said
Sometimes it lasts in love but sometimes it hurts instead

Never mind I’ll find someone like you
I wish nothing but the best for you too
Don’t forget me I beg, I’ll remember you said
Sometimes it lasts in love but sometimes it hurts instead

Sometimes it lasts in love but sometimes it hurts instead

Writer : DANIEL DODD WILSON, ADELE LAURIE BLUE ADKINS
Copyright : Lyrics © Universal Music Publishing Group, CHRYSALIS MUSIC , CHRYSALIS MUSIC OBO SUGAR LAKE MUSIC

 

Yusuf Islam (Cat Stevens)

© William McElligott [CC-BY-2.0], durch Wikimedia Commons

Cat Stevens (* 21. Juli 1948 in London als Steven Demetre Georgiou) ist ein britischzypriotischer Sänger und Songwriter. Seit seiner Konversion zum Islam Ende 1977 heißt er Yusuf Islam, als Künstler nennt er sich Yusuf.

Der Sänger und Musiker beherrscht sowohl die Gitarre als auch Schlagzeug und Klavier. Sein Musikstil während seiner Schaffensphase als Cat Stevens und nach seinem Comeback als Yusuf kann am ehesten dem Folk- oder Softrock zugerechnet werden. Zu seinen bekanntesten Liedern zählen Matthew & Son (1966), Lady D’Arbanville(1970), Wild World (1971), Moonshadow (1971), Father and Son (1971) und Morning Has Broken (1971).

Bibliografische Angaben für „Cat Stevens

 

Adele

© en:User:Mpawsey [CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 oder GFDL], durch Wikimedia Commons

Adele Laurie Blue Adkins [əˈdɛl] (* 5. Mai 1988 in London) ist eine britische Pop-, Soul-, Jazz– und R&B-Sängerin und Songwriterin.[1][2]

Bibliografische Angaben für „Adele (Sängerin)

Sonnabend, 11. Februar 2012

Der 11. Februar ist der 42. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 323 Tage (in Schaltjahren 324 Tage) bis zum Jahresende.

Gedenktafel Motzstr 7 (Schöb) Else Lasker-Schüler

© OTFW, Berlin ((own)) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], durch Wikimedia Commons

Else Lasker-Schüler (eigentlich Elisabeth Lasker-Schüler; * 11. Februar 1869 in Elberfeld, heute Wuppertal; † 22. Januar 1945 in Jerusalem) war eine bedeutendedeutschjüdische Dichterin. Sie gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. Sie trat aber auch als Zeichnerin hervor.

Ein alter Tibetteppich
Deine Seele, die die meine liebet,
Ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet.
Strahl in Strahl, verliebte Farben,
Sterne, die sich himmellang umwarben.
Unsere Füße ruhen auf der Kostbarkeit,
Maschentausendabertausendweit.
Süßer Lamasohn auf Moschuspflanzenthron,
Wie lange küsst dein Mund den meinen wohl
Und Wang die Wange buntgeknüpfte Zeiten schon?

Bibliografische Angaben für „Else Lasker-Schüler

Gedenktafel Katharinenstr 2 (Wlmd) Else Lasker-Schüler

© OTFW, Berlin (Eigenes Werk) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], durch Wikimedia Commons

Else Lasker-Schüler

Institutionen

Umfassendes

Bibliographien, Verzeichnisse

Kurzbiographien

Werke

Spezialthemen

Schulmaterialien

Rundfunk- und Zeitungstexte, Rezensionen


Begründet und zusammengestellt von Ulrich Goerdten
Redaktion: Barbara König: bkoenig@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

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Zitat – Boy Gobert

Die Sache

ist doch ganz einfach:

Ich helfe dir,

du hilfst mir,

er hilft uns,

wir helfen ihm.

Boy Gobert in Kir Royal

Boy Christian Klée Gobert (* 5. Juni 1925 in Hamburg; † 30. Mai 1986 in Wien) war ein deutschösterreichischer Theaterschauspieler, Filmschauspieler und Theaterregisseur.

Neustifter Friedhof - Boy Gobert

© I, Michael Kranewitter [CC-BY-2.5], durch Wikimedia Commons

Freitag, 10. Februar 2012

Der 10. Februar ist der 41. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 324 Tage (325 in Schaltjahren) bis zum Jahresende.

Fsa09, Frank Bsirske

© Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung [CC-BY-2.0-de], durch Wikimedia Commons

Frank Bsirske (* 10. Februar 1952 in Helmstedt) ist Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di und Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

Film von Frans Jozef Valenta auf der Kundgebung Freiheit statt Angst.

Vitamine aus der Pille – Ungesund und überflüssig?

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© Juliane Drechsel / pixelio.de

 

Unsere Supermarktregale sind immer gut gefüllt. Obst und Gemüse kann man das ganze Jahr über kaufen. Trotzdem haben viele Menschen das Gefühl, dass sie mit Vitaminen unterversorgt sind. Jeder dritte Bundesbürger schluckt deshalb regelmäßig Vitaminpräparate. Diese Pillen, Kapseln und Pulver sollen die Vitalität erhöhen, die Immunabwehr stärken und vor Krebs schützen, sagen die Hersteller. Doch sind Vitaminpräparate tatsächlich gesund? Viele Wissenschaftler haben inzwischen Zweifel.

Vitamine als Hoffnungsträger
Mediziner hatten jahrelang die Hoffnung, dass Vitaminpräparate eine Art Allround-Schutz im Körper aufbauen könnten. Schließlich aktivieren Vitamine in Obst und Gemüse das Immunsystem. Obst und Gemüse scheint vor einigen Krebsarten zu schützen und vermindert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Doch funktioniert das auch mit Vitaminpräparaten?

Beta-Carotin: Für Raucher gefährlich
In den 90er Jahren sollte mit der so genannten CARET-Studie geklärt werden, ob das Provitamin Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko senkt. Das Gegenteil war der Fall. Bei Rauchern, die die  Vitamintabletten geschluckt hatten, stieg das Lungenkrebsrisiko. Die Studie wurde daraufhin abgebrochen. Für Nahrungsergänzungsmittel gibt es inzwischen bei Beta-Carotin einen gesetzlich festgelegten Höchstwert. Außerdem sind Warnhinweise für Raucher vorgeschrieben.

Multivitaminpräparate: Mehr Schaden als Nutzen?
Im Rahmen der Iowa Women’s Health Study aus den USA werden seit Jahren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten von über 40 000 älteren Frauen beobachtet. Bei der jüngste Datenauswertung kam hier heraus: Frauen, die regelmäßig Multivitaminpräparate einnahmen, waren nicht gesünder als Frauen, die das nicht taten. Bei Studienteilnehmerinnen, die regelmäßig Multivitaminpräparate nahmen, stieg das Sterberisiko sogar. Wie die diese Ergebnisse zu bewerten sind, wird nun diskutiert. Die Hersteller von Vitamintabletten geben zu bedenken, dass die Untersuchung als reine Beobachtungsstudie zu viele statistische Ungenauigkeiten enthält. Dazu der Kommentar des Bundesverbandes der Industrie- und Handelsunternehmen  Nahrungsergänzungsmittel, BDIH: „Im Ergebnis halten wir die Studie für schlichtweg ungeeignet, einen tatsächlichen Zusammenhang zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko herzustellen.“ Pharmakritische Wissenschaftler räumen zwar ein, dass man aus einer reinen Beobachtungsstudie nur Hinweise auf mögliche Risiken ableiten kann. Ihrer Meinung nach sind die Hinweise in ihrer Tendenz aber doch sehr beunruhigend.

Vitamin E: Erhöht das Prostatakrebsrisiko?
Forschungsergebnisse zu Vitaminen liefert auch die so genannte SELECT-Studie, in deren Rahmen mehr als 35 000 ältere Männer untersucht wurden. Wissenschaftler wollten dabei herausfinden, ob Selen, Vitamin E oder eine Kombination aus beiden Stoffen das Risiko für ein Prostatakarzinom senken. Im Jahr 2008 musste die Studie abgebrochen werden. Es hatte sich herausgestellt, dass Studienteilnehmer, die Vitamin E eingenommen hatten, häufiger an Prostatakrebs erkrankten als Teilnehmer, die ein Scheinmedikament eingenommen hatten. Im Jahr 2011 wurden die Daten noch einmal überprüft. Am Ergebnis änderte das nichts. Männer, die Vitamin E eingenommen hatten, erkrankten auch später noch häufiger an einem Prostatakarzinom als die Männer der Kontrollgruppe. Auch dieses Studienergebnis wird allerdings unterschiedlich bewertet. Der Herstellerverband BDIH findet es nicht überzeugend. Seine Begründung: Die im Rahmen der Studie eingenommenen Tagesdosen seien sehr viel höher gewesen als das, was üblicherweise über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Gesundheitsexperte Andreas Waltering vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hält dagegen: In Deutschland gäbe es durchaus Vitamin E-Tabletten mit Tagesdosen, die denen der Studie entsprechen.

Vitamintabletten nur im Ausnahmefall schlucken
Für pharmakritische Wissenschaftler ist inzwischen klar: Vitamine, die man komprimiert in Tabletten schluckt, wirken offensichtlich anders als Vitamine in Obst und Gemüse. Die Präparate können auch gesundheitsschädliche Wirkungen haben. Der Rat der Wissenschaftler: Gesunde Menschen brauchen keine Vitamintabletten. Wer regelmäßig frisches Obst und Gemüse isst, bekommt genug von diesen Nährstoffen. Vitamine in Tablettenform zu schlucken ist nur in Ausnahmefällen auf Anraten des Arztes sinnvoll.

Linktipps:
Deutsches Krebsinformationszentrum: Vitamine und Spurenelement: (K)ein Plus für die Gesundheit
http://www.krebsinformation.de/themen/risiken/vitamine-und-spurenelemente.php
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, IQWIG:
Erkältungen vorbeugen: Händewaschen schützt mehr als Vitamine
http://www.gesundheitsinformation.de/erkaeltungen-vorbeugen-haendewaschen-schuetzt-mehr-als-vitamine.430.de.html
Deutsches Ärzteblatt: Vitamine verkürzen das Leben älterer Frauen
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/47640/
National Institutes of Health (US) zur Vitamin-E-Studie SELECT (Englisch)
http://www.nih.gov/researchmatters/october2011/10172011supplements.htm
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Zitat – Hippokrates

Dem Gehirn, und nur dem Gehirn allein,

entspringen unsere Freuden und Wonnen,

das Lachen und die Späße, desgleichen unsere

Sorgen, der Schmerz, der Kummer und die

Tränen…

Das Hirn ist überdies der Sitz von

Wahnsinn und Delirium, von Ängsten und

Schrecken, welche uns bei Tage oder des

Nachts befallen…

  

Hippocrates pushkin02

© user:shakko (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], durch Wikimedia Commons

 

(altgr. Ἱπποκράτης ὁ Κῷος; * um 460 v. Chr. auf der griechischen Ägäisinsel Kos; † um 370 v. Chr. in Larisa, Thessalien) gilt als der berühmteste Arzt des Altertums.

Hippokrates stammte aus dem Geschlecht der Asklepiaden, die sich selbst auf den Heilgott Asklepios zurückführten; seine Eltern hießen Heraklides und Phänarete.

Nach seinem Vater unterwiesen ihn u.a. auch Herodikos von Selymbria und der Philosoph Demokrit von Abdera. Offenbar reiste er als wandernder Arzt viel und weit durch Griechenland und Kleinasien. Unter anderem hielt er sich drei Jahre auf der Insel Thasos auf. Er leistete einen großen Beitrag zur koischen Ärzteschule (siehe unten). Seine Söhne Drakon und Thessalos sowie sein Schwiegersohn Polybos führten die Familientradition fort.

Hippokrates wurde schon zu Lebzeiten hochverehrt. Er gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Im 2. Jahrhundert n. Chr. kam es zu einer Hippokrates-Renaissance, zu der Galen entscheidend beitrug. Koische Bronzemünzen aus der frühen Kaiserzeit tragen sein Bildnis.

Es ist umstritten, ob der Eid des Hippokrates – ein erstes sittliches Grundgesetz des Arztberufes – von Hippokrates selbst stammt.

Bibliografische Angaben für „Hippokrates von Kos

Eid des Hippokrates

Übersetzung aus dem Altgriechischen

„Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt, und Asklepios und Hygeia und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und nach meiner Einsicht erfüllen werde.

Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterricht teilnehmen lassen, ihm wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben, seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag. Und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und aller übrigen Unterweisung meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach der ärztlichen Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

Ich werde ärztliche Verordnungen treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil, hüten aber werde ich mich davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden.

Auch werde ich niemandem ein tödliches Gift geben, auch nicht wenn ich darum gebeten werde, und ich werde auch niemanden dabei beraten; auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben.

Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren.

Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben.

In alle Häuser, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hineingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgange mit Menschen sehe und höre, das man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren.

Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und in meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne; wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.“

Griechischer Originaltext

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν, καὶ Ἀσκληπιὸν, καὶ Ὑγείαν, καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας τε καὶ πάσας, ἵστορας ποιεύμενος, ἐπιτελέα ποιήσειν κατὰ δύναμιν καὶ κρίσιν ἐμὴν ὅρκον τόνδε καὶ ξυγγραφὴν τήνδε.

Ἡγήσασθαι μὲν τὸν διδάξαντά με τὴν τέχνην ταύτην ἴσα γενέτῃσιν ἐμοῖσι, καὶ βίου κοινώσασθαι, καὶ χρεῶν χρηίζοντι μετάδοσιν ποιήσασθαι, καὶ γένος τὸ ἐξ ωὐτέου ἀδελφοῖς ἴσον ἐπικρινέειν ἄῤῥεσι, καὶ διδάξειν τὴν τέχνην ταύτην, ἢν χρηίζωσι μανθάνειν, ἄνευ μισθοῦ καὶ ξυγγραφῆς, παραγγελίης τε καὶ ἀκροήσιος καὶ τῆς λοιπῆς ἁπάσης μαθήσιος μετάδοσιν ποιήσασθαι υἱοῖσί τε ἐμοῖσι, καὶ τοῖσι τοῦ ἐμὲ διδάξαντος, καὶ μαθηταῖσι συγγεγραμμένοισί τε καὶ ὡρκισμένοις νόμῳ ἰητρικῷ, ἄλλῳ δὲ οὐδενί.

Διαιτήμασί τε χρήσομαι ἐπ‘ ὠφελείῃ καμνόντων κατὰ δύναμιν καὶ κρίσιν ἐμὴν, ἐπὶ δηλήσει δὲ καὶ ἀδικίῃ εἴρξειν.

Οὐ δώσω δὲ οὐδὲ φάρμακον οὐδενὶ αἰτηθεὶς θανάσιμον, οὐδὲ ὑφηγήσομαι ξυμβουλίην τοιήνδε. Ὁμοίως δὲ οὐδὲ γυναικὶ πεσσὸν φθόριον δώσω. Ἁγνῶς δὲ καὶ ὁσίως διατηρήσω βίον τὸν ἐμὸν καὶ τέχνην τὴν ἐμήν.

Οὐ τεμέω δὲ οὐδὲ μὴν λιθιῶντας, ἐκχωρήσω δὲ ἐργάτῃσιν ἀνδράσι πρήξιος τῆσδε.

Ἐς οἰκίας δὲ ὁκόσας ἂν ἐσίω, ἐσελεύσομαι ἐπ‘ ὠφελείῃ καμνόντων, ἐκτὸς ἐὼν πάσης ἀδικίης ἑκουσίης καὶ φθορίης, τῆς τε ἄλλης καὶ ἀφροδισίων ἔργων ἐπί τε γυναικείων σωμάτων καὶ ἀνδρῴων, ἐλευθέρων τε καὶ δούλων.

Ἃ δ‘ ἂν ἐν θεραπείῃ ἢ ἴδω, ἢ ἀκούσω, ἢ καὶ ἄνευ θεραπηίης κατὰ βίον ἀνθρώπων, ἃ μὴ χρή ποτε ἐκλαλέεσθαι ἔξω, σιγήσομαι, ἄῤῥητα ἡγεύμενος εἶναι τὰ τοιαῦτα.

Ὅρκον μὲν οὖν μοι τόνδε ἐπιτελέα ποιέοντι, καὶ μὴ ξυγχέοντι, εἴη ἐπαύρασθαι καὶ βίου καὶ τέχνης δοξαζομένῳ παρὰ πᾶσιν ἀνθρώποις ἐς τὸν αἰεὶ χρόνον. Παραβαίνοντι δὲ καὶ ἐπιορκοῦντι, τἀναντία τουτέων.

Muss ein Schlafender pinkeln, wenn man seine Hand in warmes Wasser taucht?

Es wird angeblich genauso gerne ausprobiert wie der Trick mit der Zahnpasta unter der Türklinke: das Pinkelexperiment. Zielgruppe: Mitschüler während einer Klassenfahrt. Vorgehensweise: Eine Gruppe Verschwörer füllt nachts heimlich einen Eimer mit lauwarmem Wasser, schleicht sich damit an einen schlafenden Mitschüler heran und taucht eine seiner Hände vorsichtig ins Wasser. Ergebnis: Der Schlafende uriniert ins Bett.
Hoher Aufwand – wenig Erkenntnis
Selbst Menschen, denen man vertraut, behaupten, dieses Experiment sei ihnen bereits gelungen. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es dazu allerdings nicht. Eine solche Untersuchung wäre auch sehr zeitaufwändig, komplex und teuer: Man müsste unter anderem Alter und Geschlecht der Probanden berücksichtigen; wann und wie viel jemand zuletzt vor dem Schlafengehen getrunken hat, wann er ins Bett geht, in welcher Schlafphase man seine Hand in Wasser taucht, wie tief und wie lange und welche Temperatur das Wasser hat.
Komplexes Blasenfunktionssystem
Das Ganze dann am besten noch im Blindversuch – ohne die Probanden vorab zu informieren. Der Erkenntnisgewinn rechtfertigt solch einen Aufwand wohl eher nicht. Also kann man sich nur auf physische Spurensuche begeben und dort nach möglichen Antworten suchen: Das Blasenfunktionssystem ist komplex und deshalb natürlich durchaus fehleranfällig. Im Rückenmark sitzt ein Blasenreflexzentrum, an das die Blase bei einer Füllmenge von etwa drei Viertel meldet, dass eine Entleerung bald angebracht wäre.
Blasenentleerungskontrolle wird erlernt
Diese Meldung geht über das Rückenmark ans Großhirn. Entweder reagiert man dann, indem man eine Toilette aufsucht, oder man unterdrückt die Meldung und entscheidet noch auszuhalten. Die Kontrolle über die Blase erlernt man nämlich im Laufe seines Lebens. Da die Blase ein dehnbarer Muskel ist, kann man ihn auch trainieren. Außerdem passt – abhängig von Körpergröße, Alter und Geschlecht – unterschiedlich viel Urin in eine Blase, bevor sie den Pegel erreicht hat, der die Reaktionskette der Blasenentleerung in Gang setzt.
Langsamere Entwicklung bei vielen Jungen
Tatsächlich erlernen viele Jungen die vollständige Blasenentleerungskontrolle aber etwas langsamer als der Durchschnitt – bis zu einem Alter von 15 bzw.16 Jahren. Diese Kontrolle setzt vor allem dann aus, wenn man nicht bei Bewusstsein ist, also im Tiefschlaf. Das erklärt vielleicht, warum die Geschichte vom Pinkelexperiment so häufig im Klassenfahrtenalter die Runde macht: Vielleicht ist es tatsächlich mal geglückt, weil das Opfer seine Blasenentleerung noch nicht vollständig unter Kontrolle hatte.
Fehleranfällig im Laufe des Lebens
Natürlich gibt es auch Nervenbahnen und Verschaltungen zwischen Händen und Rückenmark und Rückenmark und Blase, und die kreuzen sich irgendwo auch mal. Ob dabei dann alleine durch Wärme und Wasser an der Hand eine Kettenreaktion in Gang gesetzt werden kann, die sich auf die Blasenentleerung auswirkt, ist völlig ungeklärt. Allerdings kann im Laufe eines Lebens das System der Blasenfunktion natürlich an verschiedenen Stellen gestört werden. Wenn Verletzungen, Erkrankungen oder Infektionen auftreten, kann das zum Beispiel zu einer Verschaltungsschwäche führen, einer Muskelschwäche oder einer Muskeldegeneration mit entsprechenden Folgen.
Die Kleine Anfrage zum Nachhören als Audio:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/26.01.2012-16.05/b/die-kleine-anfrage-muss-ein-schlafender-pinkeln-wenn-man-seine-hand-in-warmes-wasser-taucht.html

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Leonardo – wann immer und wo immer Sie wollen? Ganz einfach: Holen Sie sich täglich ab ca. 18.00 Uhr die Sendung als mp3-Datei („Podcast“) aus dem Internet. Auch „Die Kleine Anfrage“, viele Service-Beiträge und „Leo To Go“ stehen als mp3-Datei zum Abruf bereit.
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Donnerstag, 9. Februar 2012

Der 9. Februar ist der 40. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben 325 Tage bis zum Jahresende (326 Tage in Schaltjahren).

© UNICEF (http://www.flickr.com/photos/unicef/5782894311/) [CC-BY-SA-2.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], durch Wikimedia Commons

Mia Farrow (* 9. Februar 1945 als Maria de Lourdes Villiers Farrow in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie wurde berühmt durch ihre Rolle in Rosemaries Baby sowie durch Filme von und mit Woody Allen. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie Auszeichnungen wie den Golden Globe und denDavid di Donatello Award sowie drei Nominierungen für den BAFTA Film Award.

Farrow engagiert sich für zahlreiche humanitäre Projekte in Afrika und ist bekannt als Sonderbotschafterin für UNICEF.

Trivia

Kurz nach ihrer Scheidung von Sinatra reiste Farrow 1968 mit ihrer Schwester Prudence in ein Ashram im indischen Rishikesh, um an einem mehrwöchigen Meditationskurs teilzunehmen. Zur gleichen Zeit lebten auch die Beatles in dem Ashram und John Lennon schrieb für Mias Schwester den Song Dear Prudence, der 1968 auf dem Album The Beatles veröffentlicht wurde. Von Mia selbst handelt das Lied Beware of Young Girls (1970) der US-amerikanischen Sängerin, Songschreiberin und Dichtern Dory Previn, die den Song nach ihrer Scheidung von André Previn im Jahr 1970 über dessen neue Ehefrau schrieb.

Im August 2010 sagte Mia Farrow vor dem Sondergerichtshof für Sierra Leone in Den Haag gegen den ehemaligen liberianischen Präsidenten und mutmaßlichen Kriegsverbrecher Charles Taylor aus.

Bibliografische Angaben für „Mia Farrow

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