Sonnabend, 14.Januar 2012

Der 14. Januar (in Österreich und Südtirol14. Jänner) ist der 14. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 351 (in Schaltjahren 352) Tage bis zum Jahresende.

Jan Fedder

© Udo Grimberg (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons

Jan Fedder (* 14. Januar 1955 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Bekannt ist er für die Darstellung norddeutscher Charaktere, oft in plattdeutscher Sprache.

Wer bestäubt im Winter die Schneeglöckchen?

Oft liegt noch eine geschlossene Schneedecke, wenn im Februar oder März die ersten Schneeglöckchen ihre schmalen Blätter aus der gefrorenen Erde schieben. Eine kleine Menge Sonnenstrahlung genügt, um ihr Wachstum anzuregen. Regelmäßig ist Galanthus Nivalis  – die „schneefarbene Milchblüte“ – deshalb der erste Frühlingsbote und Nektarlieferant.

Überleben im Frost
In den eisigen Nächten schließen sich die drei weißen Blütenblätter schützend um die drei spitzkegeligen Staubblätter, aber wenn tagsüber die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, öffnet sich die Blüte weit, um mit einem zarten Duft früh fliegende Insekten anzulocken.

Wer fliegt so früh?
Vor allem Hummeln sind in de Lage bei niedrigen Temperaturen zu fliegen. Die Königinnen, die in Erdlöchern überwintert haben, können mit ihrem dunklen Hinterleib Sonnenwärme speichern; dazu sind sie in der Lage, ihren Flugapparat durch schnelle Muskelkontraktionen aufzuwärmen. Hummeln suchen auch bei Temperaturen unter zehn Grad nach Nektar für sich selbst und nach Pollen für ihre Brut. Beides liefert das Schneeglöckchen. Neben Hummeln sind im zeitigen Frühjahr auch Schwebfliegen oder vereinzelte Schmetterlinge unterwegs.

Alternative Vermehrung
Nach der Bestäubung reifen zirka 40 Samen, die kleine energiereiche „Päckchen“ tragen. Ameisen verschleppen die Samen deshalb gern an andere Orte. Wird das Schneeglöckchen von keinem Insekt bestäubt, befruchtet es sich selbst. Kleine Erschütterungen genügen, um Pollen auf die Narbe rieseln zu lassen. Die Zahl der Samen ist dann aber kleiner.
Neben der Selbstbestäubung bildet das Schneeglöckchen noch Tochterzwiebeln, die als Klon das identische Erbgut ins nächste Jahr retten.

Das Schneeglöckchen als Heilpflanze
Im Kaukasus essen alte Menschen traditionell die Zwiebeln gegen
Alterserscheinungen und Vergesslichkeit. Tatsächlich enthält das Schneeglöckchen den Wirkstoff „Galantin“, der mittlerweile synthetisch hergestellt und in Medikamenten gegen die Alzheimer-Krankheit eingesetzt wird.

Linktipps:
Das Innenleben der Schneeglöckchen
http://www.kgv-esparsette.at/index.php/gartenhandbuch/fruehlingsblumen/17-kleines-schneeglhen-galanthus-nivalis-l

Thermoregulation bei wechselwarmen Insekten – Der Wärmehaushalt einer Hummel
http://aktion-hummelschutz.de/biologie-hummeln/thermoregulation-bei-wechselwarmen-insekten/

Mehr Informationen (PDF und Audio) unter:
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/12.01.2012-16.05/b/die-kleine-anfrage-wer-bestaeubt-im-winter-die-schneegloeckchen.html

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Freitag,13.Januar 2012

Der 13. Januar (in Österreich und Südtirol13. Jänner) ist der 13. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 352 (in Schaltjahren 353) Tage bis zum Jahresende.

JohnLeeHookerJr06

© Carl Lender [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], durch Wikimedia Commons

John Lee Hooker junior (* 13. Januar 1952 in DetroitMichigan) ist ein US-amerikanischer Bluessänger, Bruder der Blues- und Jazz-Sängerin Zakiya Hooker und Sohn der Blues-Legende John Lee Hooker.

Im Vergleich zu seinem Vater, der eher ein Vertreter des Mississippi Delta Blues war, tendiert der Bariton Hooker Jr. mehr zum urbanen, elektrischen Blues Detroits undChicagos, kombiniert mit weiteren Musikstilen. Er selbst beschreibt seinen Musikstil als „zwei Teile R&B, einen Teil Jazz und der Rest ist down home blues“. Als wichtigste Einflüsse benennt er dennoch seinen Vater, jedoch auch Johnny Guitar WatsonBig Mama ThorntonJimmy ReedJimi HendrixB.B. und Albert King.

Donnerstag,12.Januar 2012

Der 12. Januar (in Österreich und Südtirol12. Jänner) ist der 12. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben noch 353 (in Schaltjahren 354) Tage bis zum Jahresende.

Blixa

© Estevoaei at gl.wikipedia [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], durch Wikimedia Commons

„Eine Kuh steht auf der Weide, neben ihr ein Stückchen Kreide. Ich mal die Kuh mit Kreide an, das ist die Kuh mit Kreide dann!“

Blixa Bargeld (* 12. Januar 1959 in Berlin; eigentlich Christian Emmerich) ist ein deutscher Musiker, Performance-KünstlerKomponistAutorSchauspieler und Frontmann der Band Einstürzende Neubauten. Sein Pseudonym ist eine Reverenz an den dadaistischen Künstler Johannes Theodor Baargeld. Der Vorname stammt von einer Faserstiftmarke.

Baargeld

© Hans Bug at de.wikipedia (Transferred from de.wikipedia) [Public domain], vom Wikimedia Commons

Johannes Theodor Baargeld oder auch Zentrodada, bürgerlich Alfred Ferdinand Gruenwald, (* 9. Oktober 1892 in Stettin; † 18. August 1927 am Mont Blanc) war ein deutscher Maler, Grafiker, Autor und Publizist des Dadaismus.

Heinrich Heine – Teetisch

Teetisch - © Cezar (Kaiser)

Teetisch – © Cezar (Kaiser)

Sie saßen und tranken am Teetisch,
Und sprachen von der Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
Die Damen von zartem Gefühl.

Die Liebe muß sein platonisch,
Der dürre Hofrat sprach.
Die Hofrätin lächelt ironisch,
Und dennoch seufzte sie: Ach!

Der Domherr öffnet den Mund weit:
Die Liebe sei nicht zu roh,
Sie schadet sonst der Gesundheit.
Das Fräulein lispelt: Wie so?

Die Gräfin spricht wehmütig:
Die Liebe ist eine Passion!
Und präsentieret gütig
Die Tasse dem Herren Baron.

Am Tische war noch ein Plätzchen;
Mein Liebchen, da hast du gefehlt.
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen,
Von deiner Liebe erzählt.

Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.

Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Einstellung wurde er immer wieder angefeindet und ausgegrenzt. Diese Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle Rezeptionsgeschichte.

Nesbø, Jo: Headhunter. Berlin: Ullstein 2011

Jo Nesbø: Headhunter

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Hodejegerne, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Ullstein Taschenbuch-Verlag.

  • Oslo: Aschehoug, 2008 unter dem Titel Hodejegerne. 238 Seiten.
  • Berlin: Ullstein Taschenbuch-Verlag, 2010. ISBN: 978-3-548-28045-5. 256 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: HörbuchHamburg, 2010. Gesprochen von Johannes Steck. gekürzte Lesung. ISBN: 3869090375. 4 CDs.

In Kürze:

Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke. Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPS Unternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.

– Ab März 2012 im Kino

Filmplakat Headhunters

Jo Nesbø

© Hannibal (Eigenes Werk) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Jo Nesbø (* 29. März 1960 in Oslo) ist ein norwegischer Musiker und Autor.

John Locke

„Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.“

John Locke [dʒɒn lɒk] (* 29. August 1632 in Wrington bei Bristol; † 28. Oktober 1704 in Oates, Essex) war ein einflussreicher englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung.

Locke war ein Hauptvertreter des britischen Empirismus und gilt allgemein als Vater des LiberalismusEr bildet zusammen mit George Berkeley (1684–1753) undDavid Hume (1711–1776) das Dreigestirn der britischen Aufklärung und des aufkommenden Empirismus. Des Weiteren ist er neben Thomas Hobbes (1588–1679) undJean-Jacques Rousseau (1712–1778) einer der bedeutendsten Vertragstheoretiker in der frühen Phase des Zeitalters der Aufklärung.

Seine politische Philosophie beeinflusste die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Verfassung der Vereinigten Staaten, die Verfassung des revolutionären Frankreichs und über diesen Weg die meisten Verfassungen liberaler Staaten maßgeblich. In seinem Werk Two Treatises of Government argumentiert Locke, dass eine Regierung nur legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützt. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden.

Mittwoch, 11.Januar 2012

Der 11. Januar (in Österreich und Südtirol11. Jänner) ist der 11. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben noch 354 Tage (in Schaltjahren 355 Tage) bis zum Jahresende.

Gedenktafel, Jakob van Hoddis, Rosenthaler Straße 40, Berlin-Mitte, Deutschland

OTFW, Berlin

1911: In der Berliner Zeitschrift Der Demokrat wird das Gedicht Weltende von Jakob van Hoddis veröffentlicht.

Weltende

Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,
In allen Lüften hallt es wie Geschrei.
Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei
Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.
Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen
An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.
Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.
Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.

Jakob van Hoddis (Geburtsname Hans Davidsohn; * 16. Mai 1887 in Berlin; † 1942 in Sobibór) war ein deutscher Dichter des literarischen Expressionismus. Berühmt wurde er vor allem durch das Gedicht Weltende.

Dienstag, 10. Januar 2012

Der 10. Januar (in Österreich und Südtirol10. Jänner) ist der 10. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit bleiben noch 355 Tage (in Schaltjahren 356 Tage) bis zum Jahresende.

Heinrich Zille Ferienkolonie

© Heinrich Zille [Public domain], durch Wikimedia Commons

Heinrich Rudolf Zille (* 10. Januar 1858 in Radeburg bei Dresden; † 9. August 1929 in Berlin) war ein deutscher GrafikerLithografMalerZeichner und Fotograf. In seiner Kunst bevorzugte der „Pinselheinrich“ genannte Zille Themen aus dem Berliner Volksleben, das er ebenso lokalpatriotisch wie sozialkritisch darstellte.

Montag, 9. Januar 2012

Der 9. Januar (in Österreich und Südtirol9. Jänner) ist der 9. Tag des Gregorianischen Kalenders, somit verbleiben 356 (in Schaltjahren 357) Tage bis zum Jahresende.

Eine Treppe (Tucholskys Sudelbuch)

© uploaded by –Immanuel Giel 09:12, 9 May 2007 (UTC) [Public domain], durch Wikimedia Commons

Kurt Tucholsky (* 9. Januar 1890 in Berlin; † 21. Dezember 1935 in Göteborg) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar HauserPeter PanterTheobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Tucholsky zählte zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Als politisch engagierter Journalist und zeitweiliger Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne erwies er sich als Gesellschaftskritiker in der Tradition Heinrich Heines. Zugleich war er Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und Kritiker (Literatur, Film, Musik). Er verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor rechten Tendenzen – vor allem in Politik, Militär und Justiz – und vor der Bedrohung durch den Nationalsozialismus.

 Wikisource: Kurt Tucholsky – Quellen und Volltexte

Tucholsky-Grabspruch in der Weltbühne

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© Church of emacs (Eigenes Werk) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], durch Wikimedia Commons